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Arbeitsrecht | 12.11.2020

Weihnachts­geld

Gleiches Weihnachts­geld für Alle?

Begründete Unter­scheidungen sind möglich

Einen grund­sätzlichen Anspruch auf Weihnachts­geld haben Beschäftigte nicht, sofern es keine Vereinbarung dazu gibt. Wenn es aber eine Jahres­sonder­zahlung gibt: Muss sie dann für alle gleich ausfallen?

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Der Anspruch auf Weihnachts­geld ist nicht gesetzlich geregelt. Er kann sich für Beschäftigte aber zum Beispiel aus ihrem Arbeits- oder Tarif­vertrag oder einer Betriebs­vereinbarung ergeben. Doch müssen dann alle Arbeit­nehmer im Unternehmen Weihnachts­geld bekommen - und muss es für alle gleich hoch ausfallen?

Differenzierung aus sachlichen Gründen zulässig

Grund­sätzlich sind Arbeitgeber bei der Gestaltung des Weihnachts­geld an den Grundsatz der Gleich­behandlung gebunden. Aber: „Eine Differenzierung aus sachlichen Gründen ist zulässig“, erklärt Nathalie Oberthür, Fach­anwältin für Arbeits­recht in Köln.

Qualifikation kann über Weihnachtsgeld entscheiden

Das bedeutet, dass in begründeten Fällen auch nur bestimmte Arbeit­nehmer eines Unternehmens Weihnachts­geld bekommen könnten. „Etwa wenn die Mitarbeiter aus einer Abteilung aufgrund ihrer Qualifikationen besonders an das Unternehmen gebunden werden sollen“, erläutert die Vorsitzende des Geschäfts­führenden Ausschusses der Arbeits­gemeinschaft Arbeits­recht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV).

Weiter gilt: Wenn es einen Grund für eine Differenzierung gibt, könne auch die Höhe unterschiedlich gestaltet werden. „Eine willkürliche Unter­scheidung ohne sachliche Rechtfertigung ist demgegenüber unzulässig“, so Oberthür weiter.

Weihnachtsgeld auch bei Teilzeit

Auch Teilzeit­beschäftigten kann ein Weihnachts­geld zustehen. Es berechnet sich dann im Verhältnis der jeweiligen reduzierten Arbeitszeit zur Voll­zeit­beschäftigung, wie der Deutsche Gewerkschafts­bund in einem FAQ-Dokument zum Weihnachts­geld erklärt.

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Nur gut die Hälfte aller Arbeitnehmer bekommen Weihnachtsgeld

Gut die Hälfte der Arbeit­nehmer in Deutschland erhält ein Weihnachts­geld (53 Prozent), wie eine Auswertung des Wirtschafts- und Sozial­wissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zeigt. Demnach sind die Chancen auf ein Weihnachts­geld am höchsten, wenn das Unternehmen an einen Tarif­vertrag gebunden ist.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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