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Mietrecht | 30.04.2019

Balkon­bepflanzung

Grenzen für Balkon-Gärtner: Welche Pflanzen nicht erlaubt sind

Die Balkon­bepflanzung kann zu Konflikten zwischen Mietern und Vermietern führen

Die Bepflanzung des Balkons gehört grund­sätzlich zum vertrags­mäßigen Gebrauch der Mietwohnung. Welche Pflanzen Mieterin die Kästen setzen, bleibt ihnen weitgehend selbst überlassen. Allerdings gibt es bei der Auswahl durchaus Grenzen, erklärt der Eigentümer­verband Haus & Grund Deutschland.

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Ahornbaum als Balkonbepflanzung nicht erlaubt

Ein Ahornbaum beispiels­weise darf nach einem Beschluss des Land­gerichts München I (Landgericht München I, Beschluss vom 08.11.2016, Az. 31 S 12371/16) nicht auf einem Balkon gepflanzt werden. Wenn eine Bepflanzung aufgrund ihres Umfangs einer baulichen Ver­änderung gleichkommt oder das Erscheinungsbild der Hausfassade optisch beeinträchtigt, ist sie nicht mehr vom üblichen Miet­gebrauch gedeckt. Entscheidend dafür, wann dies der Fall ist, sind stets die konkreten Umstände des Einzelfalls.

Rankgitter an Balkonseitenwand erlaubt

Weniger spektakulär, aber genauso problematisch können Rank­pflanzen sein. Zwar dürfen Mieter grund­sätzlich ein Rankgitter anbringen. Sie müssen jedoch darauf achten, dass die Pflanzen das Mauerwerk nicht beschädigen, befand das Amtsgericht Schöneberg (Amtsgericht Schöneberg, Urteil vom 19.08.1985, Az. 6 C 360/85). Efeu oder Wilder Wein sind damit eher ungeeignet zur Balkon­begrünung. Mieter sollten deshalb die Zustimmung des Vermieters einholen, bevor sie Efeu oder Wilden Wein auf dem Balkon pflanzen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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