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Mietrecht | 22.07.2021

Balkon­bepflanzung

Grün auf dem Miet-Balkon: Wenn der Efeu das Mauerwerk sprengt

die Grenzen bei der Balkon­bepflanzung

Mieter dürfen ihre Wohnung nicht immer so gestalten, wie sie wollen. Das gilt auch für den Balkon. Pflanzen darauf müssen so gesetzt und gepflegt werden, dass sie keinen Schaden anrichten.

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Mieter dürfen nicht alle Pflanzen auf dem Balkon halten. Denn manchmal können sie dem Gebäude Schaden zufügen. Die Grenzen seien erreicht, wenn es um die Sicherheit oder Eingriffe in die Bausubstanz geht, sagt Gerold Happ vom Eigentümer­verband Haus & Grund Deutschland. Auch dürfen die Pflanzen das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes nicht maßgeblich verändern.

Was das genau heißt

Zunächst mal: Blumen­kästen dürfen bei Wind nicht vom Balkon fallen. Happ ergänzt: „Die Balkon­bepflanzung darf nicht derart überhandnehmen, dass der Balkon über­belastet wird.“ Sonst gibt im schlimmsten Fall die Statik nach.

Rankenbepflanzung nicht ohne Zustimmung des Vermieters

Auch dürfen ohne die Zustimmung des Vermieters keine Löcher für Befestigungen in die Fassade gebohrt werden. Das kann Teile des Putzes lösen und auch die Wärmed­ämmung des Gebäudes beschädigen.

Allerdings haben einige Rank­pflanzen eine ähnliche Wirkung wie Schrauben: Die Wurzeln des Efeus zum Beispiel können in Fugen und Ritzen hinein­wachsen und die Oberfläche aufreißen.

Schadenersatz droht

Mieter sollten solchen Pflanzen, die ohne Rankhilfen auskommen, daher auch nicht ohne Zustimmung des Vermieters ein Zuhause geben. Ansonsten könne ihnen Schaden­ersatz für eine Fassaden­sanierung drohen, so Happ.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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