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Verbraucherrecht und Vertragsrecht | 19.10.2017

Energie­anbieter

Günstiger Strom: So klappt der Wechsel zum neuen Stromanbieter

Sonder­kündigungs­recht bei Preiser­höhungen

Ob Strom oder Gas - wer einen neuen Anbieter mit einem passenden Tarif gefunden hat, muss seinen bestehenden Vertrag zunächst kündigen. Dabei gilt in der Regel eine Kündigungs­frist: Bei dem Grund­versorger beträgt sie oft nur zwei Wochen.

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Kündigungsfristen beachten

Wer schon einmal gewechselt hat, muss in seinen Unterlagen nachsehen, wie lange die Kündigungs­frist ist. Anders, wenn sich die Preise ändern: Erhöht ein Versorger die Preise, haben Verbraucher in der Regel ein Sonder­kündigungsr­echt. Darauf müssen Anbieter sechs Wochen vor der geplanten Preis­änderung schriftlich hinweisen.

Wer sich für einen neuen Strom­anbieter entschieden hat, kann entweder direkt über ein Vergleichs­portal wechseln, erklärt die Verbraucher­zentrale Berlin auf ihrer Homepage. Oder er fordert die entsprechenden Vertrags­unterlagen vom neuen Versorger selbst an oder lädt sie im Internet herunter.

Vertrag ausfüllen und an neuen Stromanbieter senden

Der neue Anbieter braucht den Name des bisherigen Strom­lieferanten, die Kunden­nummer, die Zähler­nummer und den letzten Jahres­verbrauch. Der ausgefüllte Vertrag wird dann an den neuen Strom­anbieter geschickt. Dem neuen Anbieter kann eine Vollmacht erteilt werden, den alten Versorgungs­vertrag zu kündigen. Kunden können die Kündigung aber auch selbst übernehmen - ratsam bei Kündigungen nach Preis­veränderungen.

Aktuellen Zählerstand mitteilen

Der bisherige Anbieter verschickt dann eine Bestätigung der Kündigung und anschließend eine Schluss­rechnung. Der neue Lieferant sollte ebenfalls bestätigen, ob und zu wann er die Lieferung aufnehmen kann. Am Tag des Wechsels sollten Verbraucher den Zähler­stand ablesen und sowohl dem alten als auch dem neuen Strom­lieferanten sowie dem örtlichen Netz­betreiber mitteilen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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