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Arbeitsrecht und Steuerrecht | 03.06.2020

Gutscheine

Gutscheine vom Chef - steuer­pflichtig oder steuerfrei?

Sach­zuwendungen können unter bestimmten Voraus­setzungen steuer- und beitragsfrei bleiben

Manche Arbeitgeber geben ihren Beschäftigten Gutscheine. Wichtig dabei: Seit dem 1. Januar 2020 sind dabei einige Änderungen zu beachten. Andernfalls werden die Gutscheine steuer­pflichtig.

Gutscheine vom Arbeitgeber werden steuer­rechtlich als Sachbezug behandelt. Sachbezüge sind grund­sätzlich steuer- und sozial­versicherungs­pflichtig, erklärt die Bundes­steuer­berater­kammer. Liegt der Wert des Gutscheins unter der Grenze von 44 Euro im Monat, können die Sachbezüge aber steuerfrei sein.

Voraussetzungen der Steuerfreiheit

Allerdings müssen dafür bestimmte Voraus­setzungen erfüllt sein: Die Gutscheine müssen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden. Außerdem müssen sie die Anforderungen des Zahlungs­dienste­aufsichts­gesetzes erfüllen. Das heißt: Die Einlösung des Gutscheins oder des Guthabens ist nur bei ganz bestimmten Anbietern möglich. Oder die Gutscheine oder Guthaben gelten nur für bestimmte Waren - wie bei Tankkarten etwa.

Nachträgliche Kostenerstattungen jetzt steuerpflichtig

Nach­trägliche Kosten­erstattungen sind als Barlohn seit Anfang des Jahres vom ersten Euro an steuer­pflichtig. Die gängige Praxis vieler Arbeitgeber, ihrem Arbeit­nehmer gegen Vorlage des Kassenbons 44 Euro zu erstatten, zum Beispiel für eine Tank­füllung, führt nicht mehr zu steuer­freien Sach­bezügen. In der Folge sind diese auch sozial­versicherungs­pflichtig.

Regelungen zum Kauf auf Rechnung noch offen

Wie Fälle zu behandeln sind, in denen der Arbeitgeber seinem Arbeit­nehmer das Recht einräumt, auf Rechnung an einer ganz bestimmten Tankstelle zu tanken oder in einem bestimmten Geschäft einzukaufen, ist noch nicht abschließend geklärt.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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