wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 17.05.2021

Gehalts­erhöhung

Habe ich einen Anspruch auf Gehalts­erhöhung?

Einen gesetzlichen Anspruch auf mehr Gehalt gibt es nur in bestimmten Ausnahme­fälle

Ständig mit der Frage nach mehr Gehalt an der Führungs­kraft zu scheitern, ist frustrierend. Müsste der Arbeitgeber nicht automatisch irgendwann mehr Geld bezahlen? Ein Fachanwalt hat die Antwort.

Werbung

Im Laufe des Arbeits­lebens kann sich die persönliche Situation verändern und die Lebens­haltungs­kosten können steigen. Müsste sich das nicht automatisch im Gehalt nieder­schlagen? Anders gefragt: Gibt es einen Anspruch auf Gehalts­erhöhung?

Kein Rechtsanspruch auf Gehaltserhöhung

„Es gibt grund­sätzlich keinen Rechts­anspruch auf eine Gehalts­erhöhung“, stellt Peter Meyer, Fachanwalt für Arbeits­recht, klar. Aber: Es kann Ausnahmen geben. Gilt ein Tarif­vertrag, erhalten Beschäftigte zum Beispiel die jeweiligen Tariflohn­erhöhungen.

Erhöhungen in festgelegtem Turnus

Zudem kann der Arbeits­vertrag regeln, dass das Gehalt in einem festgelegten zeitlichen Turnus in Anlehnung an die Gehalts­entwicklung eines bestimmten Tarif­vertrags steigt.

Ein Anspruch lässt sich Meyer zufolge auch ableiten, wenn ein Arbeitgeber ganz allgemein seinen Beschäftigten mitteilt, dass der Belegschaft jedes Jahr X Prozent mehr Gehalt gezahlt werden soll. „In der Praxis kommt dieser Fall aber nur äußerst selten vor“, schränkt der Fachanwalt ein.

Auf Grundsatz der Gleichbehandlung pochen

Nicht zuletzt kann sich ein Anspruch aus dem Grundsatz der Gleich­behandlung ergeben. Ein Beispiel: Angenommen es gibt ein Team von zehn Beschäftigten, die alle die gleichen Aufgaben übernehmen und keine messbaren Leistungs­unterschiede aufweisen.

All diese Beschäftigten bekommen eine Gehalts­erhöhung von zwei Prozent, bis auf eine Person. Das ausgeschlossene Team-Mitglied hätte laut Meyer rechtlich gute Aussichten, die Gehalts­erhöhung - gestützt auf den Grundsatz der Gleich­behandlung - gerichtlich durch­zusetzen.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8289

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8289
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!