wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 02.08.2021

Ehrenamt

Habe ich im Job Anspruch auf Frei­stellung für ein Ehrenamt?

Nicht im­mer ist Frei­stellung für das Ehrenamt ei­ne Pflicht

Die Mitarbeit im Sportverein oder bei der Freiwilligen Feuerwehr - Ehrenämter gibt es in allen Facetten. Sie machen Freude, kosten aber auch Zeit. Muss die einem der Arbeitgeber zur Verfügung stellen?

Werbung

Wer sich ehren­amtlich engagiert, setzt sich mit Leib und Seele für andere ein. Eine gute Sache, die Zeit muss man allerdings erstmal haben. Ehrenämter gehören in die Freizeit - oder haben ehren­amtlich Tätige einen Anspruch darauf, für die Ausübung ihres Amts von der Arbeit freigestellt zu werden?

Keine generelle Regelung

„Hierzu gibt es keine generelle Regelung“, sagt Jürgen Markowski. Er ist Fachanwalt für Arbeits­recht in Offenburg und Mitglied des Geschäfts­führenden Ausschusses der Arbeits­gemeinschaft Arbeits­recht im Deutschen Anwalt­verein (DAV). In der Regel werde das Ehrenamt außerhalb der Arbeitszeit ausgeübt.

„Nur wenn es besondere spezial­gesetzliche Regelungen gibt, kann ich die ehrenamtliche Tätigkeit auch während meiner Arbeitszeit erbringen“, sagt Markowski. „Der Arbeitgeber muss mich dann freistellen.“ Das gilt zum Beispiel für das Technische Hilfswerk oder die Freiwillige Feuerwehr. Auch eine Betriebs­rats­mitarbeit zählt als Ehrenamt, das während der bezahlten Arbeitszeit ausgeübt wird.

Viele Unternehmen fördern Ehrenämter

Generell genehmigen muss die Führungs­kraft ein Ehrenamt nicht. Anwalt Markowski sieht aber ein vermehrtes Interesse bei Arbeit­gebern daran, dass sich die Mitarbeiter ehren­amtlich engagieren. „Manche Unternehmen haben dafür dann inner­betriebliche Regelungen.“

Letztlich stünden Firmen im Wettbewerb um Mitarbeiter. „Es ist auch ein Allein­stellungs­merkmal, wenn ich bestimmte ehrenamtliche Tätigk­eiten unterstütze und meine Mitarbeiter dafür freistelle“, so Markowski. Manche Unternehmen seien dahingehend großzügig und würden sich damit nach außen als sozial engagierter Arbeitgeber präsentieren.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4.2 (max. 5)  -  6 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8562

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8562
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!