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Zivilrecht | 06.07.2020

Wein

Händler muss gefälschte hochwertige Weine zurück­nehmen

OLG gab der Klage auf Rück­zahlung des Kaufpreises gegen Rückgabe der betroffenen Flaschen statt

(Oberlandesgerichts Köln, Urteil vom 25.06.2020, Az. 28 U 53/19)

Ein bei einem Kölner Wein­händler verkaufter Edel-Rotwein - angeblich im Wert von Tausenden Euro - hat sich vor Gericht als Fälschung heraus­gestellt. Das teilte das Oberlandes­gericht (OLG) in Köln mit. Vor dem OLG hatte der Krimi um den vermeintlich edlen Tropfen bereits das Landgericht beschäftigt.

Händler in Singapur erkannte die Fälschung

Der Fall: Eine Firma aus Bayern, die mit hoch­wertigen und seltenen Weinen handelt, hatte im Jahr 2012 bei dem Kölner Händler 36 Flaschen Rotwein zum Preis von fast 300.000 Euro gekauft - angeblich von der französischen Edel-Weinlage „Romanée-Conti“ und aus den Jahrgängen 2004 bis 2007. Unmittelbar danach verkaufte die Firma den Wein an einen Händler in Singapur weiter. Dieser vermutete nach Angaben der Firma aber eine Fälschung - 34 der 36 Flaschen seien zurückgeschickt worden. Die Firma aus Bayern wollte nun wiederum den anteiligen Kaufpreis zurückhaben - und zog vor Gericht.

Nur zwei der Flaschen waren echt

Wie sich nach Gerichts­angaben mit einer „speziellen Lupe“ feststellen ließ, waren nur zwei Flaschen echt. „Die Beweis­führung überzeugte Landgericht und Oberlandes­gericht“, so das OLG. Das Landgericht gab der Klage auf Rück­zahlung des Kaufpreises gegen Rückgabe der betroffenen Flaschen Wein im Wesentlichen statt. Die Berufung dagegen wurde vom Oberlandes­gericht zurück­gewiesen.

Quelle: dpa/DAWR/ku

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