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Steuerrecht | 18.11.2021

Handwerker­leistungen

Handwerker­leistungen können die Steuerlast mindern

Kein Steuerbonus für Arbeiten in der Werkstatt

Handwerker­leistungen können die Steuerlast mindern. Allerdings nur, wenn die Arbeiten beim Auftrag­geber oder der Auftrag­geberin zu Hause durch­geführt wurden.

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Eigentümer oder Mieter können das Finanzamt an Ausgaben für Handwerker beteiligen. Grund­sätzlich werden 20 Prozent der Arbeits-, Fahrt- und Maschinen­kosten für Handwerker­leistungen von bis zu 6000 Euro jährlich anerkannt. Das gilt für Reparaturen an der Immobilie selbst oder an Haushalts­gegenständen aber auch für Renovierungs­arbeiten.

Wichtig zu beachten

Begünstigt sind nur Arbeiten, die im Haushalt des Steuer­pflichtigen ausgeführt wurden, erklärt Jana Bauer vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL) in Berlin. Insbesondere bei Reparaturen von Haushalts­gegenständen oder einzelnen Teilen, wie Fenstern oder Türen, kommt es vor, dass einige Arbeiten nur in der Werkstatt erledigt werden konnten.

Rechnung muss aufgeschlüsselt sein

Dabei gilt: Auch solche Handwerker­rechnungen sind in der Einkommen­steuer­erklärung Grund­sätzlich begünstigt, erläutert Bauer mit Blick auf eine Ent­scheidung des Bundesfinanzhof, Urteil vom 13.05.2020, Az. VI R 4/18. Dies gilt jedoch nur für den Teil der Arbeits­leistung, der im privaten Haushalt oder auf dem Grundstück des Steuer­pflichtigen erbracht wurde. Die Leistungen in der Werkstatt erkennt das Finanzamt also nicht an. „Für die Steuer­pflichtigen heißt das, dass sie die beauftragten Handwerker bitten müssen, die Arbeits­leistung in der Rechnung nach Werkstat­tlohn und Vor-Ort-Lohn aufzuteilen“, rät Bauer.

Wichtig

Ein Ansatz als Handwerker­leistungen in der Einkommen­steuer­erklärung ist ausgeschlossen, wenn die Reparatur auf einem Schadens­ereignis beruhte und der Schaden von der Versicherung ausgeglichen wird.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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