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Steuerrecht | 15.12.2017

Anschaffung­snahe Herstellungs­kosten

Haus­besitzer können Schönheits­reparaturen als anschaffungsnahe Herstellungs­kosten abschreiben

Schönheits­reparaturen sind als Herstellungs­kosten von der Steuer absetzbar

Auch Schönheits­reparaturen am Haus können unter Umständen zu den sogenannten Anschaffung­snahen Herstellungs­kosten zählen. „Dies hat zur Folge, dass die Kosten eventuell nicht mehr direkt im Jahr der Reparatur bei der Steuer abgesetzt werden können, sondern über viele Jahre abgeschrieben werden müssen“, erläutert Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Wichtig ist das für Vermieter, die kürzlich ein älteres Gebäude erworben haben und nun mit der Sanierung beginnen wollen.

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15-Prozent-Grenze in den ersten drei Jahren nach dem Hauskauf

Das steckt dahinter: Kosten für Baumaßnahmen, die innerhalb von drei Jahren nach Kauf eines Gebäudes vorgenommen werden, gelten als anschaffungs­nahe Herstellungs­kosten, wenn sie netto 15 Prozent der Gebäude­anschaffungs­kosten übersteigen. Diese Baukosten können dann nur über die Nutzungs­dauer des Gebäudes, das heißt über 50 Jahre, bei der Steuer abgeschrieben werden.

BFH weitet Begriff der anschaffungsnahen Herstellungskosten aus

Der Bundes­finanz­hof hat den Begriff der Herstellungs­kosten nun erweitert: Nach Ansicht des Gerichts müssen auch die Schönheits­reparaturen, zum Beispiel das Tapezieren oder Streichen der Wände, in die 15-Prozent-Grenze eingerechnet werden. Das Bundes­finanz­ministerium wendet diese Rechtsprechung für alle ab dem Jahr 2017 gekauften Immobilien an.

Alte Rechtslage kann beim Finanzamt für vor 2017 gekaufte Mietimmobilien beantragt werden

„Abgesehen von jährlich anfallenden Erhaltungs­maßnahmen, wie etwa Wartungs­arbeiten an der Heizung, werden damit alle innerhalb der Dreijahres­frist durchgeführten Baumaßnahmen zusammen­gerechnet“, sagt Isabel Klocke. Für vor 2017 gekaufte Miet­immobilien kann die alte Rechtslage beim Finanzamt beantragt werden, so dass die Schönheits­reparaturen direkt als Werbungs­kosten bei der Einkommen­steuer abgezogen werden können.

Baumaßnahmen zurückstellen kann sinnvoll sein

Vermieter sollten vor der Ausführung von Baumaßnahmen daher die Kosten vorab überschlagen. Wer danach voraussichtlich die 15-Prozent-Grenze über­schreitet, sollte vielleicht die eine oder andere Bau­maßnahme zurück­stellen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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