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Mietrecht und Steuerrecht | 13.02.2017

Betriebs­kosten­abrechnung

Haushaltsnahe Dienst­leistungen: Steuern sparen mit Betriebs­kosten

Mieter können einen Teil ihrer Betriebs­kosten von der Steuer absetzen

Betriebs­kosten helfen Mietern, Steuern zu sparen. Denn ein Teil der Ausgaben wird vom Finanzamt als haushaltsnahe Dienst­leistungen beziehungs­weise Handwerker­leistungen anerkannt, erklärt der Deutsche Mieterbund (DMB).

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Dienst- und Handwerker­leistung können Steuer­schuld verringern

Geltend gemacht werden können zum Beispiel die Kosten für den Hausmeister, die Garten­pflege, die Haus­reinigung oder den Winter­dienst. Auch die Aufwendungen für Wartungs­arbeiten am Aufzug, an Heiz- und Warmwasser­geräten, Elektro­anlagen, Feuer­löschern, Kosten für den Schornstein­feger oder die Dachrinnen­reinigung können die Steuer­schuld verringern.

Material­kosten werden nicht berücksichtigt

Steuerlich berücksichtigt werden 20 Prozent der Arbeits­kosten, aber keine Material­kosten. Muss ein Mieter beispiels­weise laut Betriebs­kosten­abrechnung 200 Euro Hausmeister­kosten zahlen, wird seine Steuer­schuld um 40 Euro reduziert. Waren in den 200 Euro Hausmeister­kosten 20 Euro Material­kosten enthalten, zum Beispiel für Reinigungs­mittel, dann können nur 36 Euro (20 Prozent von 180 Euro) geltend gemacht werden.

Wichtig zu wissen:

Akzeptiert das Finanzamt die der Steuer­erklärung beigefügte Betriebs­kosten­abrechnung nicht als Nachweis, muss der Vermieter für den Mieter eine differenzierte Abrechnung ausstellen. Hier sind dann die Aufwendungen für Personal- und Material­kosten getrennt aufzuführen. Kosten dürfen Mietern nach Darstellung des Deutschen Mieter­bundes hierfür nicht entstehen. Liegt zum Zeitpunkt der Abgabe der Steuer­erklärung die Betriebs­kosten­abrechnung noch nicht vor, kann der Mieter die Kosten für das Jahr geltend machen, indem er die Betriebs­kosten­abrechnung erhalten hat.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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