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Steuerrecht | 10.03.2020

Homeoffice

Heimischer Schreib­tisch statt Büro: Arbeitgeber kann sich an Kosten beteiligen

Ausgaben können auch als Werbungs­kosten in der Einkommen­steuer­erklärung geltend gemacht werden

Von zu Hause arbeiten wegen der Ausbreitung des Coronavirus? In manchen Firmen ist das Realität. Arbeit­nehmer können in diesem Fall unter Umständen die Kosten für ein Arbeits­zimmer absetzen.

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Um eine Verbreitung des neuen Coronavirus in Unternehmen zu vermeiden, weisen einige Arbeitgeber ihre Mitarbeiter an, von zu Hause aus zu arbeiten. Die damit einhergehenden Kosten etwa für Telefon, Internet und Büro­artikel kann der Arbeitgeber dem Arbeit­nehmer steuerfrei erstatten. Darauf weist Erich Nöll vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine in Berlin hin. Oftmals ist es aber sehr aufwendig, die tatsächlich entstandenen Kosten zu ermitteln.

20 Prozent der Monatsabrechnung sind erstattbar

Ist für die Arbeit im Homeoffice ein Telefon- oder Internet­anschluss erforderlich, kann der Arbeitgeber dem Arbeit­nehmer für diese Aufwendungen entweder 20 Prozent der jeweiligen Monats­abrechnung, aber maximal 20 Euro pro Monat pauschal steuerfrei erstatten. Ansonsten kann der Arbeit­nehmer die Ausgaben als Werbungs­kosten in seiner Einkommen­steuer­erklärung geltend machen.

Auch häusliches Arbeitszimmer absetzbar

Wenn der Arbeitgeber die Arbeit im Homeoffice anweist und die Büro­gebäude wegen des Coronavirus schließt, steht dem Arbeit­nehmer kein Arbeits­platz mehr zur Verfügung, erläutert Nöll. Die Folge: „Es können auch diejenigen Arbeit­nehmer die Kosten des häuslichen Arbeits­zimmers steuerlich geltend machen, die es ansonsten unter normalen Umständen nicht können.“

Abgeschlossener Raum als Arbeitszimmer nötig

Voraussetzung ist jedoch, dass der Arbeit­nehmer einen abgeschlossenen Raum als Arbeits­zimmer zu Hause zur Verfügung hat. Das Aufstellen eines Laptops am Esstisch reicht für den Werbungs­kosten­abzug nicht aus. Eine Möglichkeit wäre aber zum Beispiel, im Gästez­immer das Bett abzubauen und einen Schreib­tisch aufzustellen, so dass die grund­sätzlichen Voraus­setzungen für ein Arbeits­zimmer erfüllt sind.

Maximal 1.250 Euro können als Werbekosten geltend gemacht werden

Der Höchstb­etrag von 1.250 Euro ist auch bei nicht ganz­jähriger Nutzung des häuslichen Arbeits­zimmers in voller Höhe, also nicht zeit­anteilig, zum Abzug zuzulassen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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