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Immobilienrecht und Mietrecht | 16.10.2017

Heiz­kosten­abrechnung

Heizkosten müssen verbrauchs­abhängig abgerechnet werden

Pauschale Abschlags­zahlungen sind unzulässig

Viele Mehr­familien­häuser werden von einer Zentral­heizung versorgt. Die anfallenden Heizkosten müssen mindestens zu 50 Prozent verbrauchs­abhängig auf die Mieter- oder Wohnungs­eigentümer­haushalte verteilt werden. Dazu müssen alle Räume der Wohnung mit Erfassungs­systemen, etwa Heizkosten­verteilern, ausgestattet sein.

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Verteilung der Heizkosten ausschließlich nach Wohnfläche ist unzulässig

Auch per Mietvertrag kann nichts anderes bestimmt werden. Die Verteilung der Heizkosten ausschließlich nach Wohnfläche ist unzulässig. Gleiches gilt für die Vereinbarung einer sogenannten Warmmiete, bei der die Heizkosten in der Miete enthalten sind, oder für eine Heizkosten­pauschale, über die nicht abgerechnet werden muss.

Ausnahmen nur bei sogenannten Passivhäusern

Ausnahmen vom Grundsatz der verbrauchs­abhängigen Heiz­kosten­abrechnung gibt es praktisch nur in sogenannten Passiv­häusern, in denen so gut wie keine Heizenergie benötigt wird, und in Häusern mit besonders energie­sparenden Heizungs­anlagen wie zum Beispiel Wärmep­umpen oder Solar­anlagen.

Kürzungsrecht für nicht verbrauchsabhängig Abrechnung

Rechnet der Vermieter nicht verbrauchs­abhängig ab, sondern verteilt die Heizkosten zum Beispiel ausschließlich nach der Wohnfläche auf die Mieter des Hauses, haben diese laut Mieterbund ein 15-prozentiges Kürzungs­recht. Sie können von der Heiz­kosten­abrechnung des Vermieters also 15 Prozent abziehen. So steht es in der Heizkosten­verordnung.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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