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Mietrecht | 09.10.2018

Heizpflicht

Heizpflicht bei Abwesenheit: Mieter haben keine generelle Heizpflicht

Eine gewisse Mindest­temperatur sollte zur Vermeidung von Schäden jedoch gewähr­leistet werden

Für Mieter besteht keine generelle Heizpflicht. Sie dürfen bei Abwesenheit im Winter die Heizung ausschalten. Dabei müssen sie allerdings dafür sorgen, dass keine Schäden durch Einfrieren der Rohre entstehen.

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Vermieter muss zumutbare Mindesttemperaturen sichern

Der Vermieter dagegen muss dafür Sorge tragen, dass seine Mieter die Räume in der Heizsaison ausreichend beheizen können. Wenn die Wohnung über Einzelöfen oder eine Gasetagen­heizung verfügt, muss er diese regelmäßig in standhalten. Eine zentrale Heizungs­anlage muss so eingestellt sein, dass zumutbare Mindest­temperaturen gesichert sind.

Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. April gilt als Heizperiode

Zur Höhe der Mindest­temperaturen gibt es keine gesetzlichen Regelungen. Im Einzelfall sind sie im Mietvertrag vereinbart. Laut Rechtsprechung muss die Raum­temperatur zwischen dem 1. Oktober und dem 30. April des Folgejahres tagsüber bei 20 Grad liegen. Nachts darf sie nicht unter 16 Grad sinken.

Ansprüche des Mieters bei kalter Wohnung

Heizt der Vermieter trotz Aufforderung durch den Mieter nicht oder nicht ausreichend, kann dieser Ansprüche auf Mängelb­eseitigung, Miet­minderung und eventuell Schaden­ersatz geltend machen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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