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Mietrecht | 15.02.2021

Miet­minderung

Heizungs­ausfall recht­fertigt Miet­minderung

Höhe der Miet­minderung hängt von den Umständen des Einzelfalls ab

Dass es draußen im Winter kalt ist, ist nicht ungewöhnlich. Drinnen sollte das anders sein. Sinken die Temperaturen in Innen­räumen, sollten Mieter sich an ihren Vermieter wenden.

Die Heizung muss im Winter funktionieren. Darauf haben Mieter einen Anspruch. Wer das Gefühl hat, die Wohnung kann nicht richtig erwärmt werden, sollte selbst­ständig die Raum­temperatur messen. Das rät der Mieter­schutzbund in Gelsenkirchen.

So warm sollte es sein

20 Grad müssen in Wohnräumen drin sein, im Badezimmer 21 bis 22 Grad. Nachts sollten 16 Grad Celsius nicht unter­schritten werden. Sollte das auch bei aufgedrehter Heizung nicht gelingen, ist in der Regel ein Mangel anzunehmen. Darüber muss der Vermieter informiert werden.

Geringe Heizleistung Mietminderung rechtfertigen

Deshalb ist es wichtig, die Raum­temperatur in regel­mäßigen Abständen zu messen und das über den Tag hinweg zu protokollieren. Daraus kann die Höhe der Miet­minderung abgeleitet werden.

Höhe der Mietminderung hängt von den Umständen des Einzelfalls ab

Wie viel ein Mieter in einem solchen Fall einbehalten darf, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Bei einer maximalen Raum­temperatur von 18 Grad zum Beispiel ist der Minderungs­anspruch geringer, als bei einer maximalen Raum­temperatur von 15 Grad. Wichtig ist zudem, ob sämtliche Zimmer betroffen sind oder nur einzelne.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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