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Mietrecht und Verbraucherrecht | 14.05.2018

Handwerker-Notdienst

Helfer in der Not: Den richtigen Handwerker-Notdienst finden

Vorsicht vor unseriösen Anbietern

Unglücke wie zum Beispiel defekte Wasser­leitungen passieren oft am Abend oder am Wochenende. Gut, wenn man für solche Fälle die Telefon­nummer eines seriösen Notdienstes parat hat. Wenn nicht, sollte man nicht unbedingt den erstbesten Handwerker rufen.

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Ob Wasser­rohr­bruch, Heizungs­ausfall oder leck­geschlagene Wasch­maschine - derartige häusliche Katastrophen halten sich nicht unbedingt an Arbeits­zeiten. Dabei ist in solchen Fällen schnelle Hilfe gefragt. Wer aber in Notfällen hektisch nach Fachleuten sucht, sollte immer daran denken: Auf dem Markt tummeln sich auch unseriöse Anbieter.

Aufschlag von 50 bis 100 Prozent für Notdienste

Ein Notdienst, der am späten Abend oder am Wochenende anrückt und einen Schaden behebt, erhebt oft einen Aufschlag von 50 bis 100 Prozent. Dagegen ist juristisch auch nichts einzuwenden. Aber: „Der Zuschlag kann sich nur auf den Lohn und die lohn­abhängigen Kosten beziehen, die im Stunden­verrechnungs­satz und in den Wegekosten enthalten sind“, sagt Christian Gollner von der Verbraucher­zentrale Rheinland-Pfalz in Mainz.

Kosten vorab klären

Unzulässig ist es, den Aufschlag einfach unter die Gesamt­rechnung zusetzen, in der auch Kosten etwa für Spezial­werkzeuge oder Ersatzteile erhalten sind. Wer eine solche Rechnung erhält, sollte sie korrigieren. „Empfehlens­wert ist, möglichst gleich bei der Kontakt­aufnahme einen Preis für den Einsatz zu vereinbaren“, erklärt Corinna Kodim vom Eigentümer­verband Haus & Grund Deutschland.

Der Preis setzt sich zusammen etwa aus dem Stundenlohn, den Kosten für die Anfahrt, die Höhe des Zuschlags und eventuelle Ersatzteile. Summen, die am Telefon genannt werden, sind rechtlich bindend. Fällt später die Rechnung deutlich höher aus, kann sie angefochten werden. Manche Notdienste bestehen auf Karten­zahlung oder Geld in bar, wenn sie abends, nachts oder am Wochenende vorbeikommen. „Darauf müssen sich Kunden aber nicht einlassen“, betont Corinna Kodim.

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Einsatzprotokoll muss unterschrieben werden

Wer einen Notdienst bestellt, muss ein Einsatz­protokoll unterschreiben. Eine Bargeld­zahlung kommt allein aus steuer­rechtlichen Gründen nicht infrage - der Kunde braucht, um Handwerker­leistungen steuerlich geltend zu machen, eine Rechnung, und die Zahlung muss auf das Konto des Handwerk­betriebs erfolgen. Wird der Kunde zur unv­erzüglichen Zahlung unter Druck gesetzt oder sogar bedroht, sollte die Polizei gerufen werden.

Lässt sich der Kunde auf eine Barzahlung ein, dann sollten neben der Rechnungs­summe handschriftlich die Worte „unter Vorbehalt“ vermerkt werden. Damit haben Kunden später bessere Karten, wenn sie gegen eine womöglich zu hohe Rechnung rechtlich vorgehen wollen. „Generell Empfehlens­wert ist es, schon bei der Kontakt­aufnahme eine Über­weisung als Zahlungs­möglichkeit zu vereinbaren“, sagt Christian Gollner.

Im Vorfeld den Handwerker seines Vertrauens ansprechen

Aber wie können sich Verbraucher wappnen, damit sie erst gar nicht in die Falle eines unseriösen Notdienstes tappen? Ideal ist es, bereits im Vorfeld den Handwerker seines Vertrauens anzusprechen. Bietet er keinen Notdienst an, wird man unter der Handwerker­suche auf der Webseite des Zentral­verbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) fündig.

„Hilfreich ist es natürlich, wenn man bereits die Installation und Wartung von einem Handwerker ausführen lässt, der selbst einen Notdienst anbietet“, betont Henning Gandes­bergen vom ZVSHK. Der Kunde kennt dann den Handwerker, und der Handwerker kennt das Objekt.

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Im Mehrfamilienhaus gilt - Vermieter muss benachrichtigt werden

Kommt es zu einem Wasser­rohr­bruch oder einem Heizungs­ausfall in einer Mietwohnung, dann müssen Mieter als Erstes ihren Vermieter ver­ständigen, erklärt Rolf Janßen vom DMB Mieter­schutz­verein Frankfurt am Main. Ist der Vermieter nicht zu erreichen, sollte sich der Mieter vergewissern, ob für solche Notfälle etwa im Treppenhaus Not­dienst­telefon­nummern ausgehängt oder auf sonstige Weise - etwa Infoschreiben an die Mieter - hierauf hingewiesen wurde.

Sind dem Mieter keine Not­dienst­telefon­nummern bekannt und ist der Vermieter nicht zu erreichen, dann darf unter bestimmten Umständen der Mieter auch selbst einen Notdienst mit der Schadens­behebung beauftragen - auf Kosten des Vermieters. „Bei Heizungs­ausfällen ist jedoch zu beachten, dass von einem tatsächlichen Notfall nur dann ausgegangen werden kann, wenn die Temperaturen in der Wohnung durch den Ausfall unter 18 Grad Celsius sinken“, so Rolf Janßen.

Um im Nachhinein Streit um die Kosten zu vermeiden, sollte mit dem Vermieter im Vorfeld eine Regelung getroffen werden. In jedem Fall ist es ratsam, dass in einem Mehr­familien­haus Kontakt­daten eines Notdienstes aushängen. „So kann man sich rechtzeitig einen seriösen Notdienst suchen“, so Henning Gandes­bergen. Wichtig ist aus seiner Sicht eine regelmäßige Wartung der Heizungs­anlage und der Sanitär­installationen, damit Störungs­fälle möglichst erst gar nicht auftreten.

Wasserschäden der Versicherung melden

Ein Tipp für Haus­eigentümer: „Wasser­schäden können über eine Hausrats­versicherung versichert werden“, sagt Corinna Kodim. Tritt Wasser infolge eines Rohrbruchs oder einer Leckstelle aus, werden von dem Versicherer die Kosten für Trocknung und Beseitigung der Schäden übernommen. „In dem Fall muss der Schaden unverzüglich der Versicherung gemeldet und alles versucht werden, den Schaden so gering wie möglich zu halten“, so Corinna Kodim.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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