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Sozialrecht | 25.06.2021

Pfändung

Höhere Pfändungsf­reigrenze zum 1. Juli 2021

Auch Rente ist pfändbar

Wer von einer Pfändung betroffen ist, hat bald ein wenig mehr Geld zur Verfügung. Denn die Pfändungsf­reigrenzen steigen. Gepfändet werden kann nicht nur Lohn, sondern auch Renten.

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Wer Schulden hat, kann schnell an sein persönliches finanzielles Limit kommen. Werden offene Rechnungen oder Raten dann nicht mehr beglichen, können Gläubiger das Einkommen pfänden lassen. Das gilt auch für Renten. Betroffenen bleibt bald ein wenig mehr Geld: Zum 1. Juli 2021 werden die geltenden Pfändungsf­reigrenzen angehoben. Hier finden Sie die neue Pfändungstabelle 2021.

Freibetrag hängt von der Höhe des Einkommens ab

Der Freibetrag hängt von der Höhe des Einkommens und der Zahl der unterhalts­berechtigten Personen ab. Ist kein Unterhalt zu zahlen, ist ein monatliches Einkommen bis unter 1260 Euro von einer Pfändung ausgeschlossen. Bei einer monatlichen Rente von rund 1300 Euro können beispiels­weise nur rund 33 Euro im Monat gepfändet werden.

Nur Rente über Pfändungsfreigrenze pfändbar

Eine Rente wird nach geltendem Recht wie ein Arbeits­einkommen behandelt und kann deshalb ebenso gepfändet werden. Aber: Nur der Teil der Rente, der über der Pfändungsf­reigrenze liegt, kann gepfändet werden.

Die Pfändungsf­reigrenze ergibt sich aus der Tabelle zur Zivil­prozess­ordnung. Sie soll sicher­stellen, dass Betroffene auch bei einer Pfändung des Arbeits­einkommens beziehungs­weise der Rente über ein Existenz­minimum verfügen und Unterhalts­pflichten nachkommen können.

Rentenversicherungsträger legt Höhe fest

Geprüft und festgelegt wird die Höhe des pfändbaren Betrags durch den Renten­versicherungs­träger, der für die Zahlung der Rente zuständig ist. Dabei darf der von der Pfändung Betroffene aber nicht zum Sozialhilfe­empfänger werden.

Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos bietet Schutz

Bei einer Konto­pfändung sind Renten­zahlungen sofort ab Zahlungs­eingang in vollem Umfang pfändbar. Einen Schutz davor bietet die Einrichtung eines Pfändungs­schutz­kontos. Beim sogenannten P-Konto handelt es sich um ein Giro-Konto mit besonderem Pfändungs­schutz. Es ermöglicht Schuldnern trotz Konto­pfändung über den unpfändbaren Teil der Einkünfte zu verfügen.

Hier geht es zum Pfändungsrechner.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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