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Steuerrecht | 07.01.2022

Werbungs­kosten­abzug

Home-Office-Pauschale: Arbeitstage für 2022 dokumentieren

Steuerliche Regelung zur Home-Office-Pauschale soll verlängert werden und somit auch für das Jahr 2022 gelten

Küchen­tisch statt Büro: Das ist für viele während der Pandemie Arbeits­alltag. Immerhin: Für Tage im Homeoffice gibt es eine steuerliche Pauschale. Dafür sollte man die Zeiten aber dokumentieren.

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Die Corona-Pandemie ist längst nicht gebannt. Viele Beschäftigte arbeiten daher noch oder wieder zu Hause. Allein im Dezember waren nach einer Unter­nehmens­umfrage des Ifo-Instituts 27,9 Prozent der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice tätig. Die gute Nachricht: Die steuerliche Regelung zur Home-Office-Pauschale soll nach dem Willen der Bundes­regierung verlängert werden und somit auch für das Jahr 2022 gelten.

5 Euro als Werbungskosten absetzbar

„Nach dieser Regelung dürfen für jeden Arbeitstag, an dem die berufliche oder betrieb­liche Tätigkeit ausschließlich von zu Hause aus erfolgt ist, 5 Euro als Werbungs­kosten in der Steuer­erklärung angesetzt werden“, erklärt Jana Bauer vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine in Berlin. „Maximal jedoch 600 Euro pro Jahr.“

Für Nachweis galten bisher Erleichterungen

Im Zweifel müssen Beschäftigte belegen können, wann sie zu Hause gearbeitet haben. Da die Regelung im Jahr 2020 aber praktisch rückwirkend eingeführt wurde und viele Steuer­pflichtige auch 2021 noch nicht viel zu den Einzel­heiten wussten, gab es hinsichtlich der Dokumentation der Arbeitstage eine Erleichterung.

„Das Bundes­finanz­ministerium vertritt die Auffassung, dass aufgrund der besonderen Situation in der Corona-Pandemie und insbesondere nicht absehbarer Entwicklung davon auszugehen ist, dass zeitliche Abläufe nicht lückenlos dokumentiert worden sind“, erklärt Bauer.

Arbeitstage im Homeoffice jetzt dokumentieren

In diesen Fällen sollen für die Glaubhaft­machung der Arbeitstage im Homeoffice schlüssige Angaben des Arbeit­nehmers in der Regel ausreichen. Ein entsprechendes Schreiben des Finanz­ministeriums bezieht sich aber nur auf die Zeit vom 01.03.2020 bis zum 31.12.2021. Für das neue Jahr 2022 gibt es die Erleichterungen hinsichtlich der Dokumentation bisher nicht.

Dass die Regelung zur Home-Office-Pauschale inzwischen als hinreichend bekannt gilt, ist fraglich, ob diese Erleichterungen auch verlängert werden. „Es ist empfehlens­wert, sich für das Jahr 2022 entsprechende Notizen im Kalender zu machen, an welchen Tagen ausschließlich von zu Hause aus gearbeitet wurde“, rät Bauer. So kann der beantragte Werbungs­kosten­abzug im Rahmen der Einkommen­steuer­erklärung belegt werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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