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Arbeitsrecht und Haftungsrecht | 25.01.2023

Haftung

Homeoffice: Wer haftet, wenn man den Dienst­laptop beschädigt?

Verursachen Arbeit­nehmer einen Schaden, richtet sich ihre Haftung nach dem Grad ihres Verschuldens

Schnell ist es passiert: Man hat den Laptop fallen lassen oder das Handy verloren. Das ist immer ärgerlich. Doch wer haftet, wenn es nicht die eigenen Geräte sind, sondern die vom Arbeitgeber?

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Laptop, Handy und Co.: Wer auch im Homeoffice arbeitet, nimmt das dazugehörige Equipment oft mit nach Hause. Doch wer haftet, wenn man dort Kaffee über die Tastatur kippt oder das Diensthandy fallen lässt?

Welche Grundsätze bei der Arbeitnehmerhaftung gelten

In welchem Maße Arbeit­nehmer haften, hängt laut der Schleswig-Holsteinischen Rechts­anwalts­kammer zunächst einmal davon ab, ob die Schäden im Rahmen der betrieblichen oder der privaten Nutzung eingetreten sind. Konkret heißt das: Wird ein Gerät während der betrieblichen Nutzung beschädigt, haften Arbeit­nehmer nur eingeschränkt, bei leichter Fahrlässigk­eit sogar überhaupt nicht. Erst wenn grobe Fahrlässigk­eit oder Vorsatz vorliegen, haften sie in der Regel voll.

Schusselige Kaffeetrinker müssen sich hüten

Kippt jemand Kaffee über die Tastatur liegt zwar regelmäßig Fahrlässigk­eit vor, so Sönke Runge, Fachanwalt für Arbeits­recht aus Lübeck. Da ein solcher Vorfall aber im Grundsatz jedem passieren kann, „wird im Regelfall keine grobe, sondern leichte oder mittlere Fahrlässigk­eit vorliegen.“ Anders sehe das aus, wenn der Mitarbeiter ständig seinen Kaffee umkippt - und ihn der Arbeitgeber deshalb gewarnt hat, keinen Kaffee mehr während der Nutzung des Notebooks zu trinken.

Nutzt man das Gerät privat und beschädigt es dabei, ist eine Haftung allerdings im Grundsatz bereits bei leichter Fahrlässigk­eit gegeben. In jedem Fall müssen Schäden an den überlassenen Arbeits­mitteln dem Arbeitgeber unverzüglich gemeldet werden. Arbeitgeber sollten außerdem beachten, dass sie eine Abmahnung riskieren, wenn sie Dienst­laptop und Co. ohne Erlaubnis auch privat nutzen.

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Übliche Gebrauchsspuren sind okay

Übrigens: Wegen gewöhnlicher Gebrauchs­spuren an Laptop und Co. kann der Arbeitgeber keine Ansprüche geltend machen. Was passiert, wenn das Diensthandy oder der Arbeits­laptop verloren geht, muss hingegen im jeweiligen Einzelfall geklärt werden. Eine Haftung setzt aber zumindest ein Verschulden des Arbeit­nehmers voraus.

Grob fahrlässig handelt laut Sönke Runge zum Beispiel ein Mitarbeiter, wenn er das Notebook seines Arbeit­gebers draußen im Café auf dem Tisch unbeaufsichtigt liegen lässt. Und das, „obwohl der Arbeitgeber den Mitarbeiter noch am Morgen gewarnt hat, auf dem Gerät seien sensible Daten gespeichert und er solle es daher hüten wie seinen Augapfel.“

Quelle: dpa/DAWR/ab
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