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Steuerrecht | 28.02.2020

Homeoffice

Homeoffice bedeutet nicht zwangs­läufig steuerlich abzugs­fähiges Arbeits­zimmer

Wann Mitarbeiter im Homeoffice die Kosten für ihr Arbeits­zimmer geltend machen können

Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Wer sich dafür ein eigenes Arbeits­zimmer in seiner Wohnung einrichtet, kann unter bestimmten Voraus­setzungen Steuern sparen.

Einen Schreib­tisch haben die meisten zu Hause. Und viele Beschäftigte nutzen ihn auch für den Job. Doch das Finanzamt erkennt einen häuslichen Arbeits­platz nicht in jedem Fall an, erklärt die Bundes­steuer­berater­kammer. Wer das Arbeits­zimmer steuerlich geltend machen will, muss klare Regeln beachten.

Es darf kein anderer Arbeitsplatz vorhanden sein

Geltend gemacht werden kann ein Arbeits­zimmer in den eigenen vier Wänden nur, wenn für die berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeits­platz zur Verfügung steht. Dann dürfen Steuer­pflichtige im Jahr bis zu 1.250 Euro als Betriebs­ausgaben oder Werbungs­kosten geltend machen. Dieser Betrag verdoppelt sich, wenn zwei Personen dasselbe Arbeits­zimmer nutzen.

Pool-Arbeitsplatz: Absetzbar

Als anderer Arbeits­platz zählt grund­sätzlich jeder Arbeits­platz, der objektiv zur Erledigung büro­mäßiger Arbeiten geeignet ist. Der Arbeit­nehmer muss jederzeit auf einen Arbeits­platz zugreifen können. Wenn im Fall von Poolarbeits­plätzen zum Beispiel für zehn Arbeit­nehmer nur fünf Arbeits­plätze zur Verfügung stehen, fehlt ein anderer Arbeits­platz.

Arbeitszimmer muss vorwiegend für Job genutzt werden

Damit das Finanzamt das häusliche Arbeits­zimmer anerkennt, muss es außerdem vorwiegend für die berufliche Tätigkeit vorgesehen sein. Für private Zwecke darf es nur sehr eingeschränkt genutzt werden. Gibt es nur eine Arbeitsecke in einem Wohnraum, können die Aufwendungen auch nicht anteilig als Betriebs­ausgaben oder Werbungs­kosten berücksichtigt werden.

Kosten für Einrichtung absetzbar

Sind die Voraus­setzungen erfüllt, können die Kosten für die Ausstattung - also zum Beispiel Teppiche, Vorhänge oder Lampen - in voller Höhe abgesetzt werden. Gleiches gilt für die Aufwendungen für Arbeits­mittel wie Regal, Bürostuhl oder Schreib­tisch. Ein Computer muss meist über mehrere Jahre abgeschrieben werden. Anteilig anerkannt werden auch Ausgaben für Miete, Wasser-, Energie- und Reinigungs­kosten ebenso wie für eine Renovierung, die Müllabfuhr und die Gebäude­versicherung.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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