wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Bitte benutzen Sie zum Drucken dieser Seite die Druckfunktion Ihres Browsers!
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Mietrecht | 28.05.2020

Mietwohnung

Homeoffice in Zeiten von Corona: Wann der Vermieter die Arbeit genehmigen muss

Einige ausgewählte Urteile des BGH zum Thema

Wohnungen sind in der Regel zum Wohnen da und nicht zum Arbeiten. Doch die Corona-Pandemie hat viele Beschäftigte ins Homeoffice verbannt. Was ist erlaubt?

Wer seine Wohnung zu Wohnzwecken gemietet hat, darf die Räume nicht gewerblich nutzen. Stellt sich die Frage: Gilt die Arbeit im Homeoffice schon als gewerbliche Nutzung? Nicht unbedingt, wie der Deutsche Mieterbund erklärt. Er verweist auf eine Entscheidung des Bundes­gerichts­hofs (BGH).

Mitbewohner dürfen nicht unzumutbar belästigt werden

Nach Ansicht des BGH dürfen Mieter von zu Hause aus arbeiten und können ihrer frei­beruflichen oder gewerb­lichen Tätigkeit nachgehen, wenn keine unzumutbaren Belästigungen der Mitbewohner durch Kunden­verkehr eintreten (Bundesgerichtshof, Urteil vom 14.07.2009, Az. VIII ZR 165/08). Zulässig ist die Arbeit in den eigen vier Wänden auch, wenn sich der Wohnungs­charakter nicht ändert und dafür keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden.

Einige Tätigkeiten sind genehmigungspflichtig

In allen anderen Fällen ist immer die Genehmigung des Vermieters notwendig. Das gilt schon für den Fall, dass die Wohnung beim Gewerbeamt als Betriebs­stätte angegeben und als Geschäfts­adresse genutzt wird, entschied der BGH in einem anderen Fall Bundesgerichtshof, Beschluss vom 31.07.2013, Az. VIII ZR 149/13). Auch die entgeltliche Betreuung von mehreren Kindern - hier fünf Kindern - als Tagesmutter ist als teil­gewerbliche Nutzung verboten, befanden die Richter in Karlsruhe (Bundesgerichtshof, Urteil vom 13.07.2012, Az. V ZR 204/11).

Ohne Genehmigung droht Kündigung

Wer ohne Erlaubnis des Vermieters in der Wohnung einer beruflichen Tätigkeit nachgeht, riskiert eine Abmahnung und möglicher­weise Kündigung wegen vertrags­widrigen Gebrauchs der Mietsache, erklärt der Mieterbund. Gestattet ist die gewerbliche Nutzung nur, wenn das im Mietvertrag vorgesehen ist oder der Vermieter zustimmt.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#7448

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d7448
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!