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Arbeitsrecht | 17.08.2022

Arbeits­kleidung

In Shorts auf dem Bau: Ist kurze Arbeits­kleidung erlaubt?

Arbeitgeber hat Mit­sprache­recht

Bei über 30 Grad in langen Hosen draußen arbeiten? Viele Beschäftigte würden da Shorts und T-Shirts bevorzugen. Der Arbeitgeber hat da aber mitzureden.

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Im ersten Moment erscheint es logisch: Wer bei hohen Temperaturen im Freien oder in einer stickigen Werkshalle arbeiten muss, trägt am besten luftige Shorts und kurze Ärmel. Aber was war noch mal mit dem Arbeits­schutz?

Sicherheit am Arbeitsplatz muss gewährleistet sein

Wie Ken Hauser vom Tüv Thüringen erklärt, habe der Arbeitgeber die Pflicht, die Tätigk­eiten seiner Angestellten mit Blick auf mögliche Gefährdungen zu bewerten. Zum Beispiel danach, ob bei den auszuführenden Tätigk­eiten bestimmte Schutz­aus­rüstung nötig ist oder welcher Sicherheits­klasse die Sicherheits­schuhe genügen müssen.

Anforderungen an Berufskleidung

In dieser sogenannten Gefährdungsb­eurteilung sollte der Arbeitgeber auch Anforderungen an Arbeits- und Berufs­kleidung definieren. Selbst dann, wenn diese keine spezielle Schutz­funktion bieten muss.

„Beim Umgang mit heißen oder scharf­kantigen Materialien besteht immer eine Verletzungs­gefahr und Gesundheits­gefährdung, auch weg­fliegende Partikel wie Späne, Steinchen oder Funkenflug sprechen klar gegen kurze Arbeits­bekleidung“, so Ken Hauser. Lange Arbeits­kleidung könne auch bei scharfen Kanten zumindest ober­flächlich einen wirksamen Hautschutz bieten.

Spielen diese und andere Sicherheits­faktoren dagegen keine Rolle, kann kurze Arbeits­kleidung unter Umständen erlaubt sein. Dann sollte aber auf ausreichenden Sonnens­chutz Wert gelegt werden, um das Hautkrebs­risiko zu senken.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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