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Wohneigentumsrecht | 28.09.2021

Instandhaltungs­rücklage

Instandhaltungs­rücklage bilden: Schutz vor hohen Sonder­umlagen

Das müssen Wohnungs­eigentümer wissen

Immobilien brauchen ab und an ein wenig Pflege. Bauliche Maßnahmen können aber schnell ins Geld gehen. Eigentümer­gemeinschaften sollten deshalb regelmäßig Geld bei­seitelegen.

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Ein neues Dach, frische Farbe an der Fassade oder eine neue Schließa­nlage - Instand­haltungs­maßnahmen an Gebäuden können teuer werden. Damit Wohnungs­eigentümer nicht jedes Mal eine Sonder­umlage zahlen müssen, werden in der Regel sogenannte Instandhaltungs­rücklagen gebildet, heißt es in dem Ratgeber-Buch „Eigentums­wohnung“. Darauf haben Eigentümer einen Anspruch.

Höhe der Instandhaltungsrücklage variiert

Die Höhe der Umlage variiert und hängt unter anderem von der Größe und dem Alter der Wohn­eigentums­anlage ab. Auch die Ausstattung des Gebäudes spielt eine Rolle. Verfügt das Haus zum Beispiel über einen Aufzug oder ein Schwimmbad, muss auch das bei der Bildung der Rücklage berücksichtigt werden. Eine Faustformel für neue Wohnanlagen besagt, dass rund 0,8 Prozent bis 1 Prozent des Kaufpreises in die Instandhaltungs­rücklage eingestellt werden sollten.

Geld ist zweckgebunden

Verwendet werden darf das Geld nur für Instand­haltungs­maßnahmen oder zur Durchführung kleinerer Reparaturen. Grund­sätzlich nicht eingesetzt werden dürfen die Mittel hingegen zur Finanzierung anderer Kosten, zum Beispiel Heizöl­kosten. Die Rücklagen dürfen auch nicht ohne weiteres ganz oder bis auf einen minimalen Betrag aufgelöst werden. Eine solche Ausschüttung verstößt gegen die Zweck­bindung der Mittel.

Die Rücklage muss Grund­sätzlich sicher angelegt werden. In Frage kommen zum Beispiel Sparkonten, Geld­marktfonds oder Festgeld­konten, damit zumindest über einen Teil des Geldes kurzfristig verfügt werden kann. Über die Form der Anlage entscheidet die Eigentümer­versammlung.

Schutz vor hohen Sonderumlagen

Obwohl die Bildung der Rücklage die Hausgeld­zahlungen in die Höhe treibt, ist es sinnvoll das Polster anzusparen. Die Rücklagen bieten einen gewissen Schutz vor hohen Sonder­umlagen, die notwendig werden, wenn wichtige Arbeiten ansonsten nicht bezahlt werden können.

Kein Anspruch auf Auszahlung nach Verkauf

Wer seine Eigentums­wohnung verkauft, hat keinen Anspruch auf Auszahlung seines Anteils an der Instandhaltungs­rücklage.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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