wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 19.07.2021

Arbeits­zeugnis

Jobwechsel: Wann bekomme ich mein Arbeits­zeugnis?

Arbeits­zeugnis muss auf Verlangen ausgestellt werden

Zum Teil warten Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer Ewigkeiten, bis der Arbeitgeber ihnen ein Abschluss­zeugnis ausstellt. Gibt es keine gesetzliche Frist? Eine Anwältin klärt auf.

Werbung

Wenn ein Arbeits­verhältnis ausläuft, haben Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer Anspruch auf ein schriftliches Arbeits­zeugnis. Manche Beschäftigte warten allerdings wochen- oder gar monatelang darauf. Bis wann muss der Arbeitgeber das Arbeits­zeugnis ausstellen?

Keine Sanktionen bei verspäteter Ausstellung des Zeugnisses

„Das Zeugnis muss ausgestellt werden, sobald der Arbeit­nehmer dies verlangt“, stellt Nathalie Oberthür klar. Der Fach­anwältin für Arbeits­recht zufolge gibt es allerdings keine Sanktionen bei verspäteter Ausstellung des Zeugnisses.

In seltenen Fällen Schadenersatzansprüche

Ausnahme können laut Oberthür etwaige Schaden­ersatz­ansprüche sein, wenn ein Arbeit­nehmer oder Arbeit­nehmerin einen neuen Arbeits­platz wegen des fehlenden Zeugnisses nicht erhält. „Dies ist in der Praxis allerdings nur schwer nachweisbar“, so die Arbeits­rechts­expertin.

Neues Zeugnis bei Verlust

Wer sein Arbeits­zeugnis verliert oder verlegt, darf erneut anfragen. „Der Arbeitgeber ist aus nach­wirkender Treue­pflicht verpflichtet, ein Zeugnis bei Verlust nochmals auszustellen“, erklärt die Anwältin.

Allerdings könne es vorkommen, dass Datum und Unter­schriften von dem ursprünglichen Zeugnis abweichen, weil ehemals verantwortliche Personen nicht mehr im Unternehmen sind.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8513

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8513
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!