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Arbeitsrecht | 05.05.2023

Urlaubs­spende

Kann ich meine Urlaubstage an Kollegen verschenken?

Urlaubs­spenden im Rahmen von betrieblichen Ver­einbarungen möglich

Wer seine Kollegen schätzt, macht ihnen vielleicht gerne mal ein Geschenk, Kuchen oder Blumen vielleicht. Ob das auch mit dem eigenen Resturlaub geht, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

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Man selbst hat keine Reisepläne mehr in diesem Jahr, aber noch viele Urlaubstage übrig. Die Kollegin könnte zusätzliche freie Tage hingegen gut gebrauchen. Ihr die eigenen Urlaubstage zu überlassen, klingt nach einer netten Idee. Doch können Arbeit­nehmer ihre Urlaubstage überhaupt an Kollegen verschenken?

Zunächst einmal gilt

Arbeit­nehmer sind laut Arbeits­vertrag verpflichtet, ihre Arbeits­leistung zu erbringen - und zwar höchstp­ersönlich. „Das bedeutet zum einen, dass man keine Dritten, auch keine Arbeits­kollegen, mit der ersatz­weisen Erbringung der Arbeits­leistung beauftragen kann“, erklärt der Fachanwalt für Arbeits­recht Alexander Bredereck. „Aber auch, dass weder Urlaub noch Über­stunden einfach so auf Kollegen übertragen werden können.“

Übertragung durch betriebliche Vereinbarung

Es gibt allerdings Unternehmen, die das in bestimmten Fällen gestatten. „Solche Regelungen sind zulässig, soweit der gesetzliche Mindest­urlaub nicht betroffen ist“, sagt Bredereck. „Dieser Urlaub muss immer beim jeweiligen Arbeit­nehmer verbleiben.“ Zudem müsse man sich in solchen Ausnahme­fällen auch an die weiteren vom Arbeitgeber gestellten Bedingungen halten.

Der Fachanwalt für Arbeits­recht verweist hier auf Einzel­fälle, in denen Arbeitgeber es ihren Mitarbeitern in der Vergangenheit ermöglicht haben, ihren nicht verbrauchten Urlaub an Kollegen mit kranken Kindern zu spenden. Arbeit­gebern rät er bei entsprechenden Aktionen aber zur Vorsicht: „Vor dem Hintergrund der äußerst rigiden Rechtsprechung des Europäischen Gerichts­hofs zum Urlaub dürfte sich immer die Frage stellen, inwieweit durch solche Spenden der Urlaubs­anspruch des Spenders tatsächlich verbraucht wird.“

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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