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Arbeitsrecht | 28.03.2023

Kündigung

Kann man den Job per E-Mail kündigen?

Kündigung des Arbeits­vertrags bedarf nach § 623 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) der Schriftform

Vieles lässt sich schnell per E-Mail klären - auch im Job. Doch will man diesen kündigen, sieht die Sache anders aus.

Wer raus aus seinem Job möchte, muss beim Arbeitgeber eine Kündigung einreichen. Besonders dann, wenn es schnell gehen soll, steht möglicher­weise die Frage im Raum: Geht das eigentlich auch per E-Mail?

Kündigung muss laut Bürgerlichem Gesetzbuch schriftlich erfolgen

Die kurze Antwort: Nein. Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeits­recht in Gütersloh, verweist hier auf den Paragrafen 623 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. „Der besagt, die Beendigung von Arbeits­verhältnissen durch Kündigung oder Auflösungs­vertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform“, so Schipp. Die elektronische Form schließt das Gesetz explizit aus.

Kündigung per E-Mail ist unwirksam

Kündigungen per E-Mail seien daher ebenso unwirksam wie Kündigungen, die per Fax versendet werden, so Schipp. Auch Kündigungen des Arbeits­verhältnisses per SMS oder via Messenger­dienst sind nicht möglich. Das gilt für Kündigungen durch den Arbeit­nehmer ebenso wie für Kündigungen durch die Arbeit­geberseite.

Außerdem wichtig

„Es muss das Original­schriftstück sein und dieses muss eigen­händig unter­schrieben sein“, so Schipp. „Ich kann also keine Unterschrift hinein­kopieren.“ Auch ein ausgedrucktes Kündigungs­schreiben mit digitaler Unterschrift ist demnach ungültig.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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