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Arbeitsrecht | 29.06.2020

Elternzeit

Kann man während der Elternzeit in Teilzeit arbeiten?

Eltern haben Anspruch auf Teil­zeit­arbeit während der Elternzeit

Elternzeit bedeutet nicht automatisch, dass Väter und Mütter komplett aus dem Job aussteigen müssen. Sie haben sogar einen Anspruch darauf, in Teilzeit zu arbeiten. Dafür gibt es aber Regeln.

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Verschiedene Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit

Wer in Elternzeit ist, muss nicht vollständig aus dem Berufsleben aussteigen. Väter und Mütter können während­dessen in Teilzeit arbeiten. Wer das bei einem anderen Arbeitgeber als dem Vertrags­arbeitgeber tun will, muss sich vorher die Zustimmung holen. Das erklärt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeits­recht in Gütersloh.

Geregelt ist das im Bundes­elterngeld- und Elternzeit­gesetz (BEEG). „Der Vertrags­arbeitgeber muss dem Antrag der Arbeit­nehmer in der Regel auch zustimmen“, sagt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeits­recht in Gütersloh. Er könne den Antrag nur aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen. „Das wird den meisten Arbeit­gebern eher schwer­fallen. Ein Beispiel wäre aber, wenn der Arbeit­nehmer bei einem Wettbewerber arbeiten möchte.“

Nicht mehr als 30 Stunden pro Woche erlaubt

Das BEEG legt zudem fest, dass man während der Elternzeit im Schnitt nicht mehr als 30 Stunden pro Woche arbeiten darf, bezogen auf einen Monat. Diese Regel gilt auch dann, wenn man beim eigenen Arbeitgeber in Teilzeit arbeiten möchte.

Für diese Situation besagt das Gesetz, dass sich Arbeit­nehmer und Arbeitgeber ver­ständigen müssen. „Sollte das nicht möglich sein, haben Arbeit­nehmer in Elternzeit unter bestimmten Voraus­setzungen einen Anspruch darauf, in Teilzeit zu arbeiten“, erklärt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeits­recht in Gütersloh.

Anspruch gibt es ab 15 Beschäftigten

Zum einen spielt die Betriebs­größe eine Rolle. Einen Anspruch gibt es ab 15 Beschäftigten. „Da zählen aber alle dazu, außer Auszubildende“, so der Fachanwalt. Außerdem müssen Arbeit­nehmer bereits seit mindestens sechs Monaten beim Arbeitgeber beschäftigt sein. Die Teilzeit sollte für mindestens zwei Monate vereinbart werden - und für nicht weniger als 15 Stunden und nicht mehr als 30 Stunden pro Woche im Schnitt eines Monats.

Dringende betriebliche Gründe als Ablehnungsgrund

Der Arbeitgeber kann einen Antrag nur aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen. „Da sind die Hürden aber sehr hoch“, so Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeits­recht in Gütersloh. Der Arbeitgeber ist außerdem verpflichtet, innerhalb einer festgelegten Frist schriftlich zu reagieren, sonst gilt der Antrag des Arbeit­nehmers als genehmigt. „Über die jeweiligen Fristen sollten sich auch Arbeit­nehmer vorab informieren“, empfiehlt der Anwalt.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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