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Arbeitsrecht | 09.04.2021

Nacht­schichten

Kann mein Arbeitgeber eine Nacht­schicht anordnen?

Arbeit­nehmer sind nicht grund­sätzlich zu Nacht­schichten verpflichtet

Ein Projekt muss fertig werden oder Corona-Schutz­vorschriften machen es nötig: Plötzlich heißt es, Beschäftigte sollten Nacht­schichten übernehmen. Aber darf der Arbeitgeber das einfach so anordnen?

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Der überwiegende Teil der Beschäftigten arbeitet tagsüber. Aber muss das immer so bleiben - oder kann der Arbeitgeber für Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter auch Nacht­schichten einführen?

Arbeitsvertrag und Betriebsvereinbarungen maßgebend

„Das kommt zunächst darauf an, ob der Arbeit­nehmer überhaupt zu Nacht­schichten verpflichtet ist“, erklärt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeits­recht aus Berlin. Die Antwort auf diese Frage ergebe sich aus dem jeweiligen Arbeits­vertrag.

Ist im Unternehmen ein Betriebsrat vorhanden, werden mit diesem häufig Betriebs­verein­barungen geschlossen. Sie enthalten dann auch Vorgaben, die der Arbeitgeber bei der Anordnung der Nacht­schicht beachten muss, so Bredereck.

Im Notfall darf es auch schnell gehen

Eine feste Frist, mit der die Nacht­schicht angekündigt werden muss, gibt es dem Fachanwalt zufolge indes nicht: „Die Gerichte halten in der Regel eine Voran­kündigungs­frist von vier Tagen für ausreichend.“ In Notfällen könne die Anordnung auch mit einer kürzeren Frist wirksam sein. Es handele sich jedoch nicht um einen Notfall, wenn der Arbeitgeber seine Abläufe regelmäßig nicht vernünftig plant.

Regelungen im Arbeitszeitgesetz relevant

Darüber hinaus sind die Regelungen im Arbeitszeit­gesetz relevant. Dieses enthalte konkrete Vorgaben zu den täglichen Höchst­arbeits­zeiten und den zwischen den Einsätzen einzuhaltenden Ruhezeiten, erläutert Bredereck. Der Anschluss einer Nacht­schicht an einen normalen Arbeitstag zum Beispiel ist regelmäßig unzulässig.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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