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Arbeitsrecht | 17.01.2022

Kündigung in der Probezeit

Kann mein Arbeitgeber mir in der Probezeit grundlos kündigen?

Arbeit­nehmern darf in der Probezeit ohne Grund gekündigt werden

In der Probezeit können Arbeitgeber und Arbeit­nehmer prüfen, ob sie gut zusammen­passen. Was aber, wenn der Arbeitgeber unzufrieden ist? Muss er einen Grund für eine Kündigung vorbringen?

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Oft fallen die ersten sechs Monate eines neuen Arbeits­verhältnisses mit der Probezeit zusammen. Sie bietet für Arbeitgeber und Arbeit­nehmer die Möglichkeit, sich kennen­zulernen und die Zusammen­arbeit zu überprüfen. Beschäftigte zeigen sich in der Regel von ihrer besten Seite, um den Job zu behalten. Aber brauchen Arbeitgeber für eine Kündigung während der Probezeit überhaupt einen Kündigungs­grund?

Kein Kündigungsschutz in den ersten sechs Monaten

Nein. „In den ersten sechs Monaten des Arbeits­verhältnisses gibt es keinen Kündigungs­schutz, sodass es für die ordentliche frist­gerechte Kündigung keines Grundes bedarf“, sagt Nathalie Oberthür, Fach­anwältin für Arbeits­recht in Köln.

Umgekehrt gilt das aber auch für Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer, denen es vielleicht beim neuen Arbeitgeber nicht gefällt.

Kündigungsschutz erst nach sechs Monaten

Das Kündigungs­schutz­gesetz greift erst nach dieser Wartezeit von sechs Monaten, sofern der Betrieb regelmäßig mehr als zehn Beschäftigte hat. Dann müssen Arbeitgeber wichtige Gründe vorbringen, wenn sie einem Arbeit­nehmer ordentlich kündigen wollen.

Eine fristlose Kündigung dagegen ist auch in der Probezeit nicht so einfach möglich. „Für eine außer­ordentliche fristlose Kündigung bedarf es immer eines wichtigen Grundes für die Kündigung, der dem Arbeitgeber die Fortsetzung des Arbeits­verhältnisses auch nur für die Dauer der Kündigungs­frist unzumutbar macht“, erklärt Oberthür.

Da in der Probezeit aber ohnehin eine verkürzte Kündigungs­frist von nur zwei Wochen gilt, ist dieser Fall in der Praxis eher selten.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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