wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Ordnungswidrigkeitenrecht und Verkehrsrecht | 14.02.2017

Karneval

Karneval und Fasching: Was Autofahrer beachten sollten

Ratgeber für Autofahrer in der Karnevals­zeit

Der Karneval setzt viele Regeln außer Kraft - allerdings nicht die des Straßen­verkehrs. Autofahrer sollten deshalb an den „tollen Tagen“ um Weiberfast­nacht und Rosenmontag einiges beachten.

Werbung

Zu Karneval verkleiden sich viele Feiernde und besuchen feucht-fröhliche Partys. Für Autofahrer kann beides zu Problemen führen - was sollten sie jetzt besonders beachten?

Für Fahranfänger gilt die Null-Promille-Grenze

„Für Fahr­anfänger in der zwei­jährigen Probezeit und Fahrer unter 21 gilt die Null-Promille-Grenze“, erklärt Jens Dötsch, Rechtsanwalt aus Andernach. Bei einem Verstoß drohen nicht nur ein Bußgeld von 250 Euro und ein Punkt in Flensburg. „In der Regel folgt auch noch die Forderung, ein Verkehrs­seminar zu besuchen.“

Schon ab 0,3 Promille kann Fahruntüchtigkeit vorliegen

Bereits bei Werten ab 0,3 Promille Alkohol im Blut wird von relativer Fahr­untüchtigk­eit ausgegangen. Allerdings gilt das nur, wenn der betroffene Fahrer durch unsichere Fahrweise und Ausfall­erscheinungen wie Schlangen­linien aufgefallen ist. „Oder durch einen Unfall, der auf der Alkoholisierung beruht“, sagt Jens Dötsch, Rechtsanwalt aus Andernach. Das sei bereits eine Straftat, die für Ersttäter in der Regel eine Geldstrafe bedeutet. Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot von bis zu drei Monaten, aber auch der Verlust des Führer­scheins sind generell möglich.

Auch ohne Schlangenlinien gibt es ab 0,5 Promille Fahrverbot

Ab 0,5 Promille oder mehr werden mindestens 500 Euro und ein Fahrverbot von einem Monat fällig. „Jetzt allerdings reicht allein der Promille­wert aus. Auffälligkeiten müssen nicht dazukommen“, sagt Jens Dötsch, Rechtsanwalt aus Andernach. Wer wiederholt mit 0,5 Promille und mehr auffällt, muss bis zu 1500 Euro zahlen und mit bis zu drei Monaten Fahrverbot rechnen. Ab 1,1 Promille spricht man von absoluter Fahr­untüchtigk­eit. „Das ist immer eine Straftat. Die Höhe der Geldstrafe steht im Ermessen des Gerichts“, erläutert der Verkehrs­rechtler. Außerdem kommen drei Punkte und der Führerschein­entzug für mindestens sechs Monate dazu. „Und unter Umständen droht sogar eine Freiheits­strafe.“

Werbung

Bei der Kontrolle ruhig und sachlich bleiben

Bei einer Polizei­kontrolle sollten Autofahrer ruhig und sachlich bleiben. „Weisen Sie sich aus und legen Sie die Fahrzeug­papiere vor. Auf die Frage, ob Sie Alkohol konsumiert haben, müssen Sie den Polizisten nicht antworten“, sagt Jens Dötsch, Rechtsanwalt aus Andernach. Niemand müsse sich selbst belasten. Auch einem Atem­alkohol­test müssen Autofahrer nicht zustimmen. Das kann dann aber dazu führen, dass die Polizei eine ärztliche Blut­entnahme veranlasst. Auch da kann es besser sein, zu schweigen. „In den meisten Fällen reden sich die Betroffenen beim Arzt um Kopf und Kragen, um sich als fahr­tauglich darzustellen“, sagt der Anwalt. „Der Arzt notiert aber alles, und umso nüchterner der Betroffene wirkt, umso mehr wird davon ausgegangen, dass er Akohol gewöhnt ist, was wiederum die Strafe erhöht.“

Masken am Steuer - nicht verboten, aber problematisch

Masken und Kostüme sind hinter dem Steuer nicht grund­sätzlich verboten. Sie sollten aber Sicht, Gehör und Bewegungs­freiheit des Fahrers nicht stören. Manche Gerichte sind der Auffassung, dass dies sonst ein Verstoß gegen die Straßen­verkehrs­ordnung ist, und es droht ein Bußgeld bis zu 25 Euro. „Sie werden auch dann zum Problem, wenn beispiels­weise aufgrund der Maske oder der Kostümierung ein Unfall passiert, der ohne nicht passiert wäre“, erklärt Rechtsanwalt Jens Dötsch. Schäden des Unfall­gegners zahle dann zwar die Haft­pflicht­versicherung. Schäden am eigenen Auto könne eine vorhandene Kasko­versicherung aber kürzen. Wird ein Fahrer mit Maske geblitzt und kann er nicht identifiziert werden, droht dem Halter die Auflage, ein Fahrtenbuch zu führen.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#3663

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Datenschutz

Schlechte Karten für Hobby-Stalker: Facebook muss auf Chronik bei Google hinweisen

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[19.02.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWer früher etwas über eine andere Person heimlich in Erfahrung bringen wollte, der musste manches Mal einen Privat­detektiv einschalten. Dank sozialer Medien geschieht dies heute deutlich einfacher. Wer den Namen kennt, findet Profil­informationen von Facebook über die Person in den Ergebnis­listen von Such­maschinen wie Google. Das Landgericht Berlin hat im Bereich des Internet­rechts Facebook nun verboten, diese Bereit­stellung des Links von Anfang an zu aktivieren.

Falschparken

Parken auf dem Gehweg: Fahrzeug darf unverzüglich abgeschleppt werden

RechtsanwaltMark Eplinius

[16.02.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEin in einer Innenstadt auf dem Gehweg geparktes Fahrzeug kann unverzüglich abgeschleppt werden. In einem solchen Fall hatte jetzt das Verwaltungs­gericht Neustadt zu entscheiden.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Negativ­zinsen

Streitfall Negativ­zinsen: Landgericht Tübingen untersagt Negativ­zinsen bei unterschiedlichen Einlagen­geschäften

RechtsanwaltPeter Hahn

[15.02.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Tübingen hat in einem Fall, in welchem die Volksbank Reutlingen für Termin­einlagen und Tagesgelder negative Zinsen erhoben hatte, den verwendeten Preis­aushang als unwirksam angesehen (Urteil vom 26.01.2018 - 4 O 187/17 -).

Rechtsanwalt Thomas Brunow

Verletzung der Anzeige­pflicht

Anzeige­pflicht nach Unfall: Kein Leistungsanspruch gegen Versicherung wegen vorsätzlicher Verletzung der Anzeige­pflicht

RechtsanwaltThomas Brunow

[14.02.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas OLG Hamm hatte sich in der Entscheidung vom 21. Juni 2017 (20 U 42/17) mit der Frage befasst, ob der Anspruch gegen die Kasko bei zu später Meldung nach dem Unfall erlischt.

Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

www.firmen-marketing-online.de: Anwaltliche Zahlungs­frist der Rechts­anwälte Gnjidic, Aehle & Partner

Robert Binder

[13.02.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Rechts­anwälte Gnjidic, Aehle & Partner sind uns im Zusammenhang mit der Firmen Marketing Online Deutschland S.L.U. bekannt. In deren Auftrag ist die Anwalts­kanzlei als Inkasso­dienst­leister tätig.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

Sozialabgaben

Beitrags­forderungen der Sozial­kassen: BAG weist Klage gegen selbständigen Schornstein­feger­meister ohne Arbeit­nehmer ab

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[12.02.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Bundes­arbeits­gericht hat sich wieder einmal mit den Beitrags­forderungen der Sozial­kassen befasst – und eine für Betriebe ohne Beschäftigte (sogenannte Solo-Selbst­ständige) erfreuliche Entscheidung getroffen (Urteil vom 31. Januar 2018 – 10 AZR 279/16).

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Insolvenzverschleppung

Insolvenz der Alno AG: Verdacht auf Insolvenz­verschleppung und mögliche Schadensersatzansprüche der Anleger

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[09.02.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Pleite des Küchen­herstellers Alno AG entwickelt sich möglicher­weise zum Kriminal­fall. Im Raum steht der Verdacht der Insolvenz­verschleppung, d.h. das Unternehmen war schon vor dem Insolvenz­antrag im Juli 2017 insolvenz­reif.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Online-Glücks­spiel

Glücks­spiel im Internet: Höchst­richterliche Rechtsprechung im Kampf gegen verbotenes Online-Glücks­spiel

RechtsanwaltGuido Lenné

[08.02.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternZahlreiche Presse­berichte in der letzten Zeit haben für bundesweite Aufklärung gesorgt: Online-Glücks­spiel ist in Deutschland verboten, obwohl dafür im Internet sowie auch im Fernsehen nach wie vor intensiv geworben wird.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d3663
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!