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Arbeitsrecht | 13.03.2017

Unseriöse Jobangebote

Kaum Infos - keine Kontakt­daten: So erkennt man unseriöse Stellen­anzeigen

Interessenten sollten Stellen­inserate genau prüfen, bevor sie sich bewerben

Manche Stellen­anzeigen klingen einfach zu schön, um wahr zu sein: wenige Stunden Arbeit in Heimarbeit, und dafür ein hohes Gehalt.

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In der Regel stecken hinter solchen Anzeigen Betrüger. Aneta Schikora von der Bundes­agentur für Arbeit gibt im Gespräch mit dem dpa-Themen­dienst Tipps, wie Bewerber unseriöse Stellen­anzeigen erkennen.

Unvollständige Kontaktdaten:

Typisch für unseriöse Stellen­anzeigen sind unvollständige Kontakt­daten des Arbeit­gebers. Statt einer vollständigen Geschäfts­adresse sind zum Beispiel nur eine E-Mail-Adresse und eine Handynummer angegeben.

Fehlende Infos zum Job:

Misstrauisch sollten Bewerber auch werden, wenn es kaum Informationen zu der ausgeschriebenen Stelle gibt. Das kann zum Beispiel sein, dass ein Verdienst in Heimarbeit angepriesen ist, es aber völlig unklar ist, worum es im Einzelnen geht.

Vorab Investitionen:

Ebenfalls ein Hinweis auf eine unseriöse Stellen­anzeige ist es, wenn Bewerber noch gar keinen Job haben, aber schon Geld ausgeben sollen - etwa für ein kosten­pflichtiges Handbuch oder eine Fortbildung.

Kostenpflichtige Hotlines:

Völlig unüblich sei es auch, wenn Bewerber sich bei kosten­pflichtigen Hotlines melden sollen. Das deutet ebenfalls darauf hin, dass bei einer Stellen­anzeige etwas nicht stimmen kann.

Unrealistische Verdienste:

Und dann sollten Bewerber von Stellenaus­schreibungen mit unrealistischen Vergütungen die Finger lassen. Es gibt einfach keinen Job, bei dem man für vier Stunden pro Woche in Heimarbeit mehrere tausend Euro Gehalt kassiert. Dahinter stecken auf jeden Fall auch unseriöse Jobanbieter.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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