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Steuerrecht | 14.08.2019

Einkommen­steuer­bescheid

Kein Kindergeld erhalten: Einspruch gegen Steuer­bescheid erheben

Kindergeld wird seit 2018 rückwirkend nur für die letzten sechs Monate vor Beginn des Monats gezahlt, in dem der Antrag auf Kindergeld eingegangen ist

Wer den Antrag zu spät stellt, erhält Kindergeld seit 2018 höchstens sechs Monate rückwirkend. Betroffen sind häufig Eltern, deren volljährige Kinder etwa in der Zeit zwischen Schule und Studium jobben. Rechnet der Fiskus in solchen Fällen im Einkommen­steuer­bescheid der Eltern nicht erhaltenes Kindergeld an, können Eltern dagegen Einspruch einlegen.

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In der Praxis sind gerade Eltern von voll­jährigen Kindern häufig unsicher, ob weiterhin ein Anspruch auf Kindergeld besteht - etwa während eines Praktikums oder sozialen Jahres oder wenn das Kind auf einen Ausbildungs­platz oder den Start des Studiums wartet. Manche Eltern vergessen auch, das Kindergeld wieder zu beantragen, wenn das Kind nach dem Abitur zunächst jobbt oder eine Auszeit nimmt, und erst anschließend eine Ausbildung oder ein Studium beginnt.

Bisherige Regelung

Auch wenn Eltern nur für einige Monate eine Rück­zahlung bekommen haben, konnte das Finanzamt bei der Einkommen­steuer­erklärung im Rahmen der Günstiger-Prüfung das komplette Kindergeld anrechnen.

Neue Regelung

Doch die Rechtslage hat sich geändert: „Künftig wird das beantragte Kindergeld, das wegen eines verspäteten Antrags bei der Familien­kasse nicht ausgezahlt wird, auch nicht mehr bei den Kinderfrei­beträgen angerechnet“, sagt Isabel Klocke.

Einspruch gegen Steuerbescheid

Die Regelung gilt für alle noch nicht bestands­kräftigen Steuer­bescheide. In diesen Fällen können Eltern gegen den Steuer­bescheid Einspruch einlegen, wenn das Finanzamt die alte Anrechnung vorgenommen hat. Betroffene sollten dann auf die geänderte Rechtslage verweisen. Bei künftigen Steuer­bescheiden wird das Finanzamt die neue Gesetzes­lage automatisch berücksichtigen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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