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Sozialversicherungsrecht | 19.04.2018

Renten­antrag

Keine gesetzliche Rente ohne Renten­antrag

Renten­antrag sollte spätestens drei Monate vor dem beabsichtigten Renten­eintritt eingereicht werden

Wer eine Altersrente erhalten will, muss einen Renten­antrag stellen. Die Zahlung erfolgt nicht automatisch.

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Damit die Altersrente pünktlich gezahlt werden kann, sollte sie drei Monate vor dem gewünschten Renten­beginn beantragt werden. Eine Unter­brechung zwischen dem bisherigen Einkommen und der Rente lässt sich so in der Regel vermeiden.

Voraussetzungen für eine Regelaltersrente

Wer von sich aus noch keinen Antrag gestellt hat, wird spätestens im Monat vor Erreichen der regulären Alters­grenze angeschrieben. Der Renten­versicherungs­träger informiert damit über die Möglichkeit einer Antrag­stellung. Voraussetzung ist eine Mindest­ver­sicherungs­zeit von fünf Jahren. Die reguläre Alters­grenze liegt für Versicherte, die in diesem Jahr 65 werden, bei 65 Jahren und sieben Monaten. Sie steigt bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre.

Kostenlose Hilfe in Anspruch nehmen

Beim Ausfüllen der Antrags­formulare helfen die Mitarbeiter in den Auskunfts- und Beratungs­stellen der Renten­versicherung. Genauso kann man sich an einen der ehren­amtlichen Versicherten­berater oder Versicherten­ältesten der Renten­versicherung wenden.

Rentenantrag kann auch online erstellt werden

Wer eine Signatur­karte oder einen Personal­ausweis mit elektronischem Identitäts­nachweis besitzt, kann seinen Renten­antrag unter www.deutsche-rentenversicherung.de auch komplett online stellen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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