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Steuerrecht | 22.07.2020

Kinder­betreuung

Kinder­betreuung durch Oma und Opa ist steuerlich absetzbar

Voraussetzung dafür ist jedoch eine klare und eindeutige Vereinbarung

Eltern können das Finanzamt an den Kosten für die Kinder­betreuung beteiligen. Akzeptiert werden nicht nur Kosten für Kita und Co. Auch ein familiärer Einsatz kann sich bezahlt machen.

Kinder­betreuung kostet in der Regel Geld. Allerdings lassen sich mit den Ausgaben auch Steuern sparen. Was viele nicht bedenken: Nicht nur Honorare für Tages­mütter oder Kita­gebühren werden vom Finanzamt anerkannt, erklärt der Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL) aus Berlin. Auch eine Betreuung durch Familien­angehörige kann von der Steuer abgesetzt werden.

Zahlung muss auf Grundlage eines Vertrages erfolgen

Die Voraussetzung: Die Zahlung erfolgt auf Grundlage eines Vertrages, und das Geld wird überwiesen und nicht bar ausgezahlt. Außerdem darf die Betreuungs­person selbst nicht mit im Haushalt leben. Wenn die Kinder­betreuung im Rahmen eines Minijobs erfolgt und das Gehalt mit 2 Prozent pauschal versteuert wird, muss der betreuende Angehörige das Geld in seiner eigenen Steuer­erklärung nicht angeben.

Auch Fahrtkosten können erstattet werden

Die Eltern können dem betreuenden Angehörigen auch Fahrtkosten erstatten. Bei vertraglicher Vereinbarung und unbarer Zahlung können Eltern diese Kosten als Kinder­betreuungs­kosten absetzen, wie das Finanz­gericht Nürnberg entschied (Az. 4 K 936/18). Für die betreuenden Angehörigen, beispiels­weise die Großeltern, bleibt die Fahrtkosten­erstattung steuerfrei.

Quelle: dpa/DAWR/ku
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