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Arbeitsrecht | 03.05.2022

Kinder­betreuung

Kita bleibt zu: Können Eltern einfach zu Hause bleiben?

Bleibt die Kita zu, müssen Eltern die Kinder­betreuung anderweitig organisieren

Bleibt die Kita wegen eines Streiks geschlossen, stehen berufstätige Eltern vor der Frage: Wer betreut die Kinder? Einfach nicht zur Arbeit zu kommen, ist jedenfalls keine gute Idee.

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Wenn die Kita wegen eines Streiks geschlossen bleibt und auch keine Not­betreuung möglich ist, müssen berufstätige Eltern zunächst alles versuchen, ihre Kinder anderweitig betreuen zu lassen. Das erklärt der Berliner Fachanwalt für Arbeits­recht Alexander Bredereck.

Das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen

Ist das nicht möglich, muss der Arbeitgeber umgehend informiert werden und der Arbeit­nehmer kann zu Hause bleiben. „Grund­sätzlich besteht in diesem Fall auch ein Anspruch auf Vergütung“, so der Fachanwalt. Das ist in Paragraf 616 des Bürgerlichen Gesetzbuchs geregelt.

Wenn möglich für Ersatzbetreuung sorgen

Der Paragraf kann aber durch einen Tarif­vertrag, eine Betriebs­vereinbarung oder den Arbeits­vertrag ausgeschlossen sein. Bredereck empfiehlt daher immer eine enge Abstimmung mit dem Arbeitgeber: „Vielerorts wird in solchen Fällen eine Arbeit im Homeoffice möglich sein.“

Darüber hinaus gilt

„Je länger der Streik angekündigt war, umso eher wird man annehmen, dass die Arbeit­nehmer sich darauf einstellen konnten“, sagt Bredereck. Wer hier nicht für eine anderweitige Betreuung sorgt, müsse damit rechnen, am Ende keine Vergütung zu bekommen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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