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Steuerrecht | 28.11.2022

Berufs­bekleidung

Kittel, Blaumann, Uniform - Berufs­kleidung steuerlich absetzen

Was Sie dazu wissen müssen

Kleidung, die man im Job trägt, kann abzugs­fähig sein. Doch eignet sie sich auch für private Zwecke, lassen die Finanz­ämter selten mit sich reden.

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Will man Berufs­kleidung von der Steuer absetzen, darf sie nicht für private Zwecke geeignet sein. Denn um sie als Werbungs­kosten steuerlich geltend zu machen, müsse die private Nutzung „so gut wie ausgeschlossen sein“, teilt die Bundes­steuer­berater­kammer in Berlin mit.

Blaumann ja, Anzug nein

Allein der Fakt, dass eine bestimmte Kleidung aufgrund einer dienstlichen Weisung getragen werden müsse, mache sie noch nicht zur typischen Berufs­kleidung. Laut Rechtsprechung handele es sich etwa bei dem Hosenanzug einer Rechtsanwältin oder dem Trachten­anzug des Geschäfts­führers eines Lokals in Bayern nicht um typische Berufs­kleidung.

Kein Betriebs­ausgaben­abzug für bürgerliche Kleidung

Im März 2022 bestätigte der Bundesfinanzhof, Urteil vom 16.03.2022, Az. VIII R 33/18, dass ein Betriebs­ausgaben­abzug für „bürgerliche Kleidung“ auch dann ausscheidet, wenn diese bei der Berufs­ausübung getragen wird. Geklagt hatten selbstständige Trauer­redner, die Aufwendungen unter anderem für schwarze Anzüge und Blusen als Betriebs­ausgaben geltend gemacht hatten.

Was als Berufskleidung gilt

Klar ist der Fall zum Beispiel bei Labor­kitteln, Warnwesten, Helmen oder Sicherheits­schuhen - zur typischen Berufs­kleidung zählt laut der Bundes­steuer­berater­kammer solche, die getragen wird, um die private Kleidung zu schonen oder die eigene Gesundheit zu schützen.

Auch Uniformen oder andere Kleidung, die objektiv eine berufliche Funktion erfüllt (zu erkennen etwa an einer dauerhaft angebrachten Firmen­kennzeichnung), sei als typische Berufs­kleidung einzustufen. Das treffe auf Arbeits­overalls wie den Blaumann zu oder auf die Kleidung von Köchen oder Köchinnen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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