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Steuerrecht | 15.06.2021

Klein­unternehmer­regelung

Klein­unternehmer­regelung: Wie viel Umsatz darf man machen?

Wer bestimmte Grenzen nicht über­schreitet, kann von der Klein­unternehmer­regelung profitieren

Wer sich selbst­ständig macht, hat in der Regel erst mal überschaubare Einnahmen. Bis zu gewissen Umsatz­grenzen gelten daher steuerliche Erleichterungen. Es gibt aber auch einen Haken.

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Jeder fängt mal klein an. Das gilt auch für viele Unter­nehmerinnen oder Unternehmer. Deshalb gibt es bis zu gewissen Grenzen steuerlich eine Vereinfachung, die sogenannte Klein­unternehmer­regelung, erklärt die Bundes­steuer­berater­kammer.

Anspruch auf die Kleinunternehmerregelung

In Anspruch nehmen kann diese Regelung, wer im vorangegangenen Kalender­jahr nicht mehr als 22.000 Euro und im laufenden Kalender­jahr voraussichtlich nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz gemacht hat beziehungs­weise macht. Diese Grenze gilt seit dem 1. Januar 2020, vorher waren es 17.500 Euro und 50.000 Euro.

Wird ein Unternehmen neu gegründet oder eine neue selbstständige Tätigkeit aufgenommen, kann der Jahres­umsatz für das erste Jahr geschätzt werden und darf dann nicht mehr als 22.000 Euro betragen.

Wichtig zu beachten

Wenn die Tätigkeit erst im Laufe des Jahres und nicht ab Januar aufgenommen wird, muss der Umsatz zeit­anteilig berechnet werden. Das bedeutet: Wer etwa erst am 1. Juli beginnt, also nur ein halbes Jahr unter­nehmerisch tätig ist, darf auch nur den halben Jahres­umsatz ansetzen. Die Umsatz­grenze liegt dann also bei höchstens 11.000 Euro.

Die Vorteile

Klein­unternehmer müssen die Umsatz­steuer nicht gesondert in der Rechnung ausweisen und keine Umsatz­steuer-Identifikationsnummer angeben. In der Buchhaltung muss nicht zwischen Netto und Brutto unterschieden werden. Es sind keine Umsatzsteuer­voranmeldungen abzugeben und die Umsatzsteuer­erklärung ist weniger aufwendig.

Die Nachteile

Wer die Klein­unternehmer­regelung in Anspruch nimmt, kann keine Vorsteuer abziehen. Während Unternehmer sonst die Umsatz­steuer, die sie beim Einkauf von Waren oder Dienst­leistungen bezahlen, als Vorsteuer vom Finanzamt erstattet bekommen, werden Klein­unternehmer wie End­verbraucher behandelt. Sie haben damit im Vergleich höhere Betriebs­ausgaben.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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