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Arbeitsrecht | 21.06.2021

Ausbildung

Können Azubis einfach den Ausbildungs­betrieb wechseln?

Ob und wann Azubis ihren Betrieb wechseln können

Irgendwie hatte man sich die Aufgaben, die Stimmung im Team oder die Arbeits­zeiten anders vorgestellt. Welche Möglichkeiten Azubis dann haben.

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Wer direkt nach dem Schul­abschluss in eine Ausbildung startet, weiß manchmal gar nicht genau, was auf ihn zukommt. Aber was, wenn Azubis dann im Ausbildungs­betrieb so überhaupt nicht gefällt? Können sie einfach in einen neuen Betrieb wechseln?

„Einfach wechseln geht nicht“

„Einfach wechseln geht nicht“, sagt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeits­recht in Berlin. „Der Azubi müsste zunächst das Ausbildungs­verhältnis mit dem Altbetrieb beenden, also zum Beispiel einen Aufhebungs­vertrag schließen oder kündigen.“

Für einen Aufhebungs­vertrag braucht man das Ein­verständnis des Ausbildungs­betriebs, wie der Fachanwalt erklärt. Kündigen kann man einseitig, also ohne Ein­verständnis des Arbeit­gebers.

Kündigungsmöglichkeiten beachten

„Für die Kündigungs­möglich­keiten kommt es aber entscheidend darauf an, wie lange die Ausbildung schon läuft“, schränkt Bredereck ein.

Während der Probezeit, die zwischen einem und vier Monaten dauert, könne das Berufs­ausbildungs­verhältnis jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungs­frist gekündigt werden.

Nach Ablauf der Probezeit jedoch dürfen Azubis nur aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungs­frist kündigen. „Das müssen dann allerdings ganz gravierende Gründe, wie zum Beispiel schwerwiegende Vertragsv­erletzungen des Arbeit­gebers sein.“

Im Zweifel mit Ausbildungsbetrieb sprechen

Mit einer Frist von vier Wochen darf der Auszubildende außerdem auch nach Ablauf der Probezeit kündigen, wenn er die Berufsaus­bildung aufgeben oder sich für eine andere Berufs­tätigkeit ausbilden lassen will.

„Sind diese Voraus­setzungen nicht gegeben, lohnt es sich aber häufig, trotzdem einmal mit dem Ausbildungs­betrieb zu sprechen. Un­motivierte Azubis sind oft gar nicht gewünscht“, sagt Bredereck. Häufig sei die Unzufriedenheit auch beidseitig. Dann könne eine entsprechende Aufhebung vermutlich einvernehmlich erreicht werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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