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Steuerrecht | 17.01.2018

Steuerbonus

Kosten für Glasfaser­anschlüsse von der Steuer absetzbar

Angabe der Kosten für Instal­lation von Glasfaser­kabeln in Steuer­erklärung zulässig

Immobilien­besitzer, die ihr Haus oder ihre Wohnung mit Glasfaser­anschlüssen und schnellem Internet ausstatten, können die Kosten für den Anschluss steuerlich geltend machen. Nutzt der Eigentümer seine Immobilie selbst, handelt es sich um absetzbare Handwerker­leistungen.

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„Der Vorteil: Mit dem Steuerbonus gibt es eventuell etwas Geld zurück“, erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Dazu sollten die Kosten in der Einkommen­steuer­erklärung angesetzt werden.

Berücksichtigt werden Arbeits-, Maschinen- und Fahrtkosten

Das Finanzamt berücksichtigt dann 20 Prozent der Arbeits-, Maschinen- und Fahrtkosten. Maximal gibt es 1.200 Euro pro Jahr zurück. Material­kosten können nicht abgesetzt werden. Auf Nachfrage des Finanzamtes muss der Steuer­zahler die Rechnung vorlegen und die Über­weisung des Geld­betrages nachweisen. Bar­zahlungen werden nicht anerkannt.

Auch Vermieter können Kosten absetzen

Ist das Haus vermietet, lassen sich die Kosten für den Glasfaser­anschluss ebenfalls absetzen. Werden erstmals Anschlüsse verlegt, handelt es sich um nach­trägliche Herstellungs­kosten, die im Rahmen der Abschreibung steuerlich berücksichtigt werden. Wird hingegen ein bereits vorhandener Anschluss ersetzt, können die Aufwendungen als Werbungs­kosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend gemacht werden. Das geht aus einem Antwort­schreiben des Bundes­finanz­ministeriums hervor (BT-Drs.18/13307).

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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