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Steuerrecht | 17.08.2021

Unwetter

Kosten für Unwetter­schäden können von Steuer abgesetzt werden

Welche Kosten sich steuerlich absetzen lassen

Unwetter können schwere Schäden verursachen. Nicht immer hilft dabei eine Versicherung. Manche Ausgaben kann man aber unter Umständen beim Finanzamt einreichen.

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Unwetter haben in den vergangenen Wochen in Teilen Deutschlands große Schäden angerichtet. Auf die Betroffenen kommen oft hohe Ausgaben zu. Nicht immer hilft hier eine Versicherung. Denn oft fehlt der nötige Elementar­schutz.

Die gute Nachricht

Einen Teil der Kosten können sich die Betroffenen über ihre Steuer­erklärung zurückholen, erklärt der Lohnsteuer­hilfe­verein Vereinigte Lohnsteuer­hilfe (VLH).

Unwetterschäden als außergewöhnliche Belastungen absetzen

Laut aktuellem Katastrophen­erlass der Länder Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz können Geschädigte Unwetter-Kosten als außergewöhnliche Belastung absetzen, solange sie nicht schon von einer Versicherung erstatteten wurden oder es dafür finanzielle Hilfen gab. Das gilt unabhängig davon, ob die Betroffenen eine Elementar­schaden­versicherung abgeschlossen haben oder nicht.

Existenziell wichtige Ausgaben

Das Finanzamt akzeptiert die Ausgaben innerhalb von drei Jahren nach dem Unwetter­ereignis. Das heißt: Geschädigte können bis zur Steuer­erklärung 2024 Kosten für Unwetter­schäden aus diesem Jahr angeben.

Anerkannt werden vom Finanzamt laut VLH Kosten für Bauarbeiten, Reparaturen oder Instand­setzungs­maßnahmen, die existenziell wichtige Bereiche am Haus oder an der Wohnung betreffen. Dazu gehören zum Beispiel zerbrochene Fenster­scheiben oder kaputte Haustüren. Auch die Kosten für neue Möbel, Hausrat oder Kleidung zählen dazu. Eine Ein­schränkung Autos, Garagen, Garten­terrassen oder Ähnliches gelten nicht als existenziell notwendig und werden nicht berücksichtigt.

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Bei Hausrat gilt Zeitwert

Bei Reparatur­dienst­leistungen können die Rechnungen abgesetzt werden. Bei Möbeln, Hausrat oder Kleidung orientiert sich der Betrag immer am sogenannten Zeitwert der kaputt gegangenen Gegenstände. Vermögens­gegenstände wie kostbare Bilder und Antiquitäten oder auch die Briefmarken- und Münz­sammlung können nicht steuerlich geltend gemacht werden.

Wichtig zu wissen

Bei außergewöhnlichen Belastungen wird immer eine individuelle sogenannte zumutbare Eigen­belastung berechnet. Diese Grenze richtet sich nach der Höhe der Einkünfte, nach dem Familien­stand und nach der Kinder­anzahl. Erst die Kosten, die diese Grenze überschreiten, wirken sich steuer­mindernd aus.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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