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Steuerrecht | 25.03.2020

Homeoffice

Kosten für neuen Laptop und Co. sind steuerlich absetzen

Gesamte Anschaffungs­kosten bei ausschließlich beruflich Nutzung der Geräte sind als Werbungs­kosten absetzbar

Die Corona-Krise verbannt viele Arbeit­nehmer ins Homeoffice. Wer dafür seine technische Ausrüstung erneuern muss, sollte die Rechnungen aufheben. Denn das Finanzamt kann an den Kosten beteiligt werden.

Im Homeoffice geht ohne Computer nichts. Auch das Smartphone ist für viele Arbeit­nehmer jetzt wichtiger denn je. Denn wer wegen der Corona-Krise von zuhause arbeitet, muss Kontakt zu Vor­gesetzten, Kollegen und Kunden halten.

Dienstgeräten sind steuerfrei

Statten Arbeitgeber ihre Beschäftigten mit Dienst­geräten aus, ist das steuerfrei, erklärt der Bund der Steuer­zahler in Berlin. Dann bleibt das Gerät aber im Eigentum des Arbeit­gebers. Wer seine private technische Ausrüstung aus eigener Tasche erneuert, kann die Kosten dafür steuerlich geltend machen. Das gilt auch für die Kosten für neue Software, Zubehör und Reparatur.

Bei Privatnutzung müssen Kosten aufgeteilt werden

Dabei gilt: Wird der Computer, das Tablet oder das Smartphone ausschließlich beruflich genutzt, stellen die gesamten Kosten Werbungs­kosten dar, erklärt der Bund der Steuer­zahler. Wird der Laptop oder das Smartphone aber auch privat genutzt, müssen die Kosten in einen privaten und beruflichen Teil aufgeteilt werden. Die Finanz­ämter akzeptieren meist eine Aufteilung in 50 Prozent Privat­nutzung und 50 Prozent berufliche Nutzung.

Preis des Gerätes spielt eine wichtige Rolle bei der Absetzbarkeit

Lagen die Kosten bei nicht mehr als 800 Euro netto (952 Euro brutto), können die Ausgaben sofort als Werbungs­kosten abgezogen werden. Bei höheren Anschaffungs­kosten werden die Kosten über die Nutzungs­dauer verteilt. Computer und ähnliche elektronische Geräte sind in der Regel über einen Zeitraum von drei Jahren abzuschreiben. Bei Mobil­telefonen gilt sogar eine Abschreibungs­dauer von fünf Jahren.

Ein Beispiel

Wer sich im Januar 2019 einen Computer zum Preis von 1500 Euro brutto kauft und diesen gänzlich beruflich nutzt, kann in den Steuer­erklärungen für die Jahre 2019, 2020 und 2021 jeweils 500 Euro absetzen. Wird der Computer nur zu 50 Prozent beruflich genutzt, so müssen die Anschaffungs­kosten ebenfalls über drei Jahre verteilt werden. In diesem Fall können nur 50 Prozent, also 250 Euro pro Jahr, abgeschrieben werden.

Abschreibung muss monatlich vorgenommen werden

Wichtig zu beachten: Die Abschreibung muss monatsweise vorgenommen werden. Wurde das Notebook im Beispiel erst im November 2019 gekauft, darf in der Steuer­erklärung für das Jahr 2019 nur für zwei Monate eine Abschreibung vorgenommen werden.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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