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Steuerrecht | 21.12.2016

Monastkarte

Kosten für private Monats­fahrkarte: Steuerfreie Erstattung durch den Arbeitgeber

Fahrtkosten kann ein Arbeit­nehmer sich vom Arbeitgeber ersetzen lassen

Arbeit­nehmer, die sich privat eine Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr kaufen, können die Ticket kosten unter Umständen steuerfrei vom Arbeitgeber erstattet bekommen. Dies geht zumindest aus einem Runderlass der Senats­verwaltung Berlin hervor, erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Voraussetzung ist allerdings, dass die Monatskarte auch für Dienst­fahrten genutzt wird.

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Steuerfreie Erstattung kann für Höhe des beruflichen Anteils erfolgen

Zur Berechnung der erstattungs­fähigen Kosten zeigt das Rund­schreiben zwei Wege auf: Es wird prozentual ermittelt, in welchem Verhältnis die Monatskarte privat und beruflich genutzt wird. In Höhe des beruflichen Anteils kann dann eine steuerfreie Erstattung erfolgen. Oder der Arbeit­nehmer listet die durch das Monats­ticket ersparten Einzelfahr­kosten auf und lässt sich diesen Betrag vom Arbeitgeber ersetzen. Die Erstattung ist hier jedoch maximal auf die Kosten für das Monats­ticket begrenzt.

Berufliche Auswärtsfahrten müssen detailliert dokumentiert werden

Damit das Finanzamt diese zweite Variante akzeptiert, sollte der Arbeit­nehmer die beruflichen Auswärts­fahrten detailliert dokumentieren, rät Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Erstattet der Arbeitgeber die Kosten für die Dienst­fahrten nicht, kann der Arbeit­nehmer die Kosten in der Einkommen­steuer­erklärung als Werbungs­kosten absetzen. Dabei akzeptiert das Finanzamt pauschal 30 Cent je gefahrenen Kilometer.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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