wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Vertragsrecht | 04.02.2016

Mobilfunk­vertrag

Kosten­fallen bei Mobilfunk­verträgen: Anschluss­gebühr, Anrufpreise, Dritt­anbieter-Abos und andere versteckte Extrakosten

Vorsicht vor Kosten­fallen bei Mobilfunkv­erträgen

Für einen festen Betrag im Monat kostenlos telefonieren, SMS schreiben und surfen. Das versprechen Mobilfunk­anbieter mit Verträgen und Prepaid-Paketen. Nutzer kommen damit oft gut aus - sollten vor versteckten Extrakosten auf der Hut sein.

Werbung

Bei Mobilfunkv­erträgen können Kosten­fallen drohen

Mobilfunk­anbieter bieten oftmals Rund-um-Sorglos-Pakete: Freiminuten, Frei-SMS, Inklusiv-Volumen, entweder als Vertrag oder Prepaid-Paket ohne lange Laufzeit­bindung. Wer glaubt, nach Abschluss von so einem Angebot vor Extrakosten sicher zu sein, kann sich irren - und erlebt beim Blick auf die Rechnung am Monatsende böse Überraschungen. Einige Kosten­fallen im Überblick:

Anschluss­gebühr

Viele Anbieter verlangen zum Vertrags­beginn eine einmalige Anschluss­gebühr. Die liegt nicht selten bei bis zu 30 Euro. Damit soll der administrative Aufwand aufgefangen werden, den der Anbieter mit dem Neukunden hat. Immer wieder gibt es aber immerhin Aktionen, bei denen Anbieter auf diese Gebühren verzichten.

Daten­automatik

Sie wird als Komfort beworben, ärgert aber viele Verbraucher. Statt nach Verbrauch des vertraglichen Daten­volumens mit gedrosselter Geschwindigkeit bis zum Monatsende weiter zu surfen, bucht der Anbieter einfach neues Volumen auf - gegen Gebühr, versteht sich und im Verhältnis deutlich teurer als das gebuchte Monat­svolumen. Diese Vorgehensweise ist im Vertrag geregelt. Man sollte die Vertrags­unterlagen also genau lesen, um auf eine solche Überraschung gefasst zu sein. Anbieter informieren über eine Buchung, meist per SMS. Dann sollte man sofort widersprechen, falls man das Extra-Volumen nicht möchte. Auf welchem Weg das geht, ist von Anbieter zu Anbieter anders. Beim einen geht es gleich mit einer SMS, beim anderen über die Kunden­betreuung per E-Mail oder per Anruf. Manchmal ist die Automatik jedoch ein unumstößlicher Vertrags­bestand­teil.

Tarif­anpassung

Mitunter passen Anbieter Tarife automatisch dem Verhalten ihrer Nutzer an. Ein Beispiel: Wer dreimal in Folge sein monatliches Daten­volumen erschöpft hat, wird automatisch in den nächst höheren Tarif mit mehr Megabyte-Ressourcen gebucht. Dies ist jedoch nur zulässig, sofern das im Vertrag geregelt ist. Ist dies nicht der Fall, bleibt nur der Widerspruch beim Anbieter verbunden mit der Aufforderung, in die alte Tarifstufe zurück versetzt zu werden.

Werbung

Rechnungen

Selbst für die Zahlungs­aufforderung wollen einige Anbieter Geld. Zumindest dann, wenn sie die ausgedruckt auf dem Postweg schicken müssen, statt sie per E-Mail zu übermitteln. Das ist allerdings laut einem Urteil des Bundes­gerichts­hofs (Az. III ZR 32/14) nicht zulässig. Nur Anbieter, die ihre Produkte ausschließlich über das Internet anbieten, sind von dieser Entscheidung ausgenommen. Wer für eine Papier­rechnung zahlen soll, sollte dem widersprechen und dabei auf das BGH-Urteil verweisen.

Dritt­anbieter-Abos

Beim Blick auf die monatliche Vertrags­rechnung wird man plötzlich stutzig. Wieso will der Anbieter fünf Euro mehr haben? Doch das Geld will gar nicht der Anbieter, sondern ein Dritt­anbieter - und zwar für ein WAP-Abo. Vielen fällt gar nicht auf, wenn sie so ein Abo abschließen. Nur einmal versehentlich auf ein Werbebanner geklickt, schon kann es passiert sein. Das Tückische: Die Dritt­anbieter lassen die Abo-Kosten über den Mobilfunk­anbieter abbuchen. Schutz dagegen bietet nur eine Dritt­anbieter­sperre. Diese sollte bei Vertrags­abschlüssen immer gleich mit eingerichtet werden. Mitunter kann man sie auch selbst im Internet-Service­portal des Anbieters aktivieren.

Ist man wegen einer fehlenden Dritt­anbieter­sperre in so eine Abofalle getappt, kann es lohnen, sich direkt bei seinem Mobilfunk­anbieter zu beschweren. Diese haben oft keine Lust, sich über Kosten zu streiten. Obwohl sie rechtlich nicht für die entstandenen Kosten zuständig sind, bieten sie nicht selten pragmatische Lösungen - etwa in Form von Gutschriften für das Vertrags­konto an.

Werbung

Anrufpreise

Viele Verträge und Prepaid-Angebote bieten eine bestimmte Anzahl Freiminuten. Wenn die aufgebraucht sind, gelten die Standard­preise des Anbieters. Bei Discountern im Prepaid-Bereich sind das häufig 9 bis 15 Cent pro Minute, bei Verträgen 19 bis 29 Cent pro Minute. Ein genauer Blick in die Preisliste genügt, um den Minuten­preis nach Verbrauch der Freiminuten heraus zu finden. Auch andere Kosten­punkte sind dort aufgelistet. Etwa, ob und wieviel das Nutzen der Mailbox kostet.

Wer oft ins Ausland telefoniert, muss vor Vertrags­abschluss oder Prepaid-Karten-Kauf ebenfalls die Preisliste studieren und schauen, wo sich seine Zielländer einsortieren. Während die Anrufpreise ins EU-Ausland bei manchen Angeboten zwischen 9 Cent ins Festnetz und 29 Cent ins mobile Netz liegen, kann es bei anderen Anbietern und in den Rest der Welt überraschend teuer werden. Entgegen den Roaming-Tarifen innerhalb der EU sind Anrufpreise ins Ausland generell nicht reglementiert. Manche Anbieter nutzen das aus, sodass Minuten­preise von bis zu zwei Euro dann nicht selten sind. Für Nutzer, die bereits einen Laufzeit­vertrag haben, kann sich unter Umständen eine zweite Sim-Karte für Auslands­telefonate lohnen.

Quelle: dpa/DAWR/kg

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!
Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Widerrufs­joker

BGH stärkt Verbraucher­rechte beim Darlehens­widerruf: Erhebung einer Festellungs­klage zum Darlehens­widerruf zulässig

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[24.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer für Bankrechts­sachen zuständige XI. Zivilsenat des Bundes­gerichts­hofs hat darüber entschieden, dass der Verbraucher/Kläger in Widerrufs­fällen – entgegen der Rechts­auffassung einer Anzahl von Instanz­gerichten – sehr wohl eine (negative) Fest­stellungs­klage erheben kann (Bundes­gerichts­hof, Urteil vom 16.05.2017, Az. XI ZR 586/15).

Rechtsanwalt Christopher Kress

Anlage­skandal

Betrugs­verdacht bei Internet­währung OneCoin

RechtsanwaltChristopher Kress

[24.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Bundes­anstalt für Finanzd­ienstleistungs­aufsicht (BaFin) und die Staats­anwaltschaft Bielefeld ermitteln derzeit gegen einen in Deutschland ansässigen Vermarkter der Digital­währung „OneCoin“. Hinter dem Unternehmen Onecoin Ltd. mit Sitz in Dubai verbirgt sich ein kompliziertes Firmen­geflecht.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Anlage­beratung

Schiffs­fonds MS „CONTI ARABELLA“: LG Hamburg verurteilt Commerzbank AG zu Schadens­ersatz

RechtsanwaltPeter Hahn

[23.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Hamburg hat einer Klage gegen die Commerzbank AG durch Urteil vom 27. März 2017 - 318 O 193/16 - wegen Falsch­beratung bei der CONTI 56. Container Schiff­fahrts-GmbH & Co. KG MS „CONTI ARABELLA“ vollumfänglich in Höhe 15.080,41 Euro nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozent­punkten über Basiszins stattgegeben.

Rechtsanwalt Gerd Klier

Schadens­ersatz

Fürsorge- und Verkehrs­sicherungs­pflicht: Krankenhaus haftet für Fenster­sturz einer dementen Patientin

RechtsanwaltGerd Klier

[23.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEin Krankenhaus kann gegenüber einer dementen Patientin zum Ersatz des Schadens verpflichtet sein, den die Patientin erleidet, weil sie aus dem ungesicherten Fenster ihres Kranken­zimmers entweichen will und dabei in die Tiefe stürzt. Das hat das Oberlandes­gericht Hamm mit rechtskräftigen Urteil vom 17.01.2017 zum Akten­zeichen 26 U 30/16 entschieden.

Rechtsanwalt Frank Baranowski

Schon­vermögen

Beratungs- und Verfahrens­kostenhilfe (VKH): Grenze für die Verwertung von Vermögen bei Verfahrens­kostenhilfe angehoben

RechtsanwaltFrank Baranowski

[22.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn bestimmten Fällen besteht die Möglichkeit, für ein Scheidungs­verfahren oder andere familien­gerichtliche Verfahren staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Kündigung

Erkrankung des Hundes: Wenn Tierliebe den Arbeits­platz gefährden kann…

RechtsanwältinPia-Alexandra Kappus

[19.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas LAG Nürnberg (Az. 5 Sa 59/16 ) hatte zu dieser Thematik folgenden Fall zu entscheiden: Als der Hund des Klägers einen Schlag­anfall erlitt, kontaktierte der Kläger seinen Arbeitgeber telefonisch und bat um einen Tag Urlaub. Der Arbeitgeber lehnte dies ab.

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Beteiligungen an Ökofonds

Nachhaltige Geldanlage: Aquila Capital Fonds und die Möglichkeiten der Anleger

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[18.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternKapital­anlegern geht es heutzutage oftmals nicht mehr nur um eine schöne Rendite. Nach Möglichkeit soll das Geld auch nachhaltig investiert werden, z.B. in regenerative Energie­quellen. Wenn sich Umwelt­schutz und Rendite unter einen Hut bringen lassen, erscheint das auf den ersten Blick oft nach einer gelungenen Kapital­anlage.

Rechtsanwalt Ulf Böse

Darlehens­verträge

Widerrufs­joker 2.0: Darlehen ab 11/2002 noch heute widerrufen!

RechtsanwaltUlf Böse

[17.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEin Darlehen zu widerrufen geht schnell und bringt Ihnen im besten Fall mehrere Tausend Euro. In vielen Darlehens­verträgen lassen sich fehlerhafte Widerrufs­belehrungen finden. Durch die Fehler fängt die zwei­wöchige Wider­rufs­frist nicht an zu laufen. Der Verbraucher hat somit mehr oder minder unbegrenzt die Möglichkeit, das Darlehen zu widerrufen.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1936
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!

Jetzt Fan bei Facebook werden und mit dem
Deutschen Anwaltsregister
immer auf dem Laufenden bleiben!

Ich bin schon Fan.