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Vertragsrecht | 17.05.2022

Vertrags­kündigung

Krankheit recht­fertigt Kündigung im Fitness­studio

Länger andauernde Erkrankung stellt wichtigen Grund zur vorzeitigen Kündigung dar

Wer krankheits­bedingt dauerhaft nicht mehr trainieren kann, möchte früher aus dem Vertrag heraus. Welche Belege darf das Fitness­studio als Nachweis fordern? Eine Verbraucher­zentrale klärt auf.

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Erkranken Mitglieder eines Fitness­studios ernsthaft und können nicht mehr trainieren, dürfen sie ihren lang laufenden Vertrag vorzeitig kündigen. Darauf weist die Verbraucher­zentrale Nieder­sachsen hin.

Betreiber forderte detaillierte Diagnose

Dabei beziehen sich die Verbraucher­schützer auf einen Streitfall einer Kundin mit ihrem Fitness­studio. Die Frau erkrankte und konnte dadurch nicht weiter trainieren. Sie kündigte den Vertrag. Der Betreiber allerdings akzeptierte die krankheits­bedingte Kündigung nicht und forderte eine detaillierte Diagnose.

Verbraucherschützer: Ärztliches Attest genügt

Dabei ist die Kundin laut Verbraucher­zentrale gar nicht dazu verpflichtet, ihre Krankheits­geschichte offenzulegen. Ein ärztliches Attest, dauerhaft nicht trainieren zu können, müsse ausreichen.

Dennoch verweigerte der Betreiber eine vorzeitige Kündigung weiterhin. Zu Unrecht, kritisieren die Verbraucher­schützer. Es gebe keine juristische Grundlage, die ärztliche Einschätzung anzuzweifeln.

Vor Gericht eventuell detaillierte Diagnose notwendig

Geht der Streit allerdings vor Gericht, müsste die Betroffene nach Einschätzung der Verbraucher­schützer genauer schildern, weshalb ein Training nicht mehr möglich sei.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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