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Arbeitsrecht | 23.09.2019

Krankheit

Krank­meldung: Darf der Arbeitgeber kranke Angestellte zu Hause anrufen?

Arbeitgeber darf Angestellten keinen Druck machen

Vielleicht ist es nur eine Erkältung, die einen für ein paar Tage außer Gefecht setzt. Oder eine längere Erkrankung, wegen der ein Arbeit­nehmer zu Hause bleibt. Darf der Chef seinen Mitarbeiter dann dort anrufen?

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„Anrufen kann der Arbeitgeber natürlich im Prinzip“, sagt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeits­recht in Gütersloh. Ob der Arbeit­nehmer dann aber ans Telefon gehe, könne dieser letztendlich selbst entscheiden.

Was darf der Arbeitgeber fragen?

Es sei gesetzlich nicht geregelt, zu was der Arbeitgeber Informationen einholen darf. „Der Arbeitgeber kann fragen, wann der Mitarbeiter voraussichtlich wiederkommt. Fragen zur Erkrankung des Mitarbeiters, etwa was er denn hat, gehen den Arbeitgeber aber nichts an“, erklärt Rechtsanwalt Schipp.

Genauso wenig dürfe der Arbeitgeber Druck machen. Etwa, indem er darauf hinweist, wie oft der Arbeit­nehmer schon krank war oder wann er spätestens wieder im Büro zu sein habe. „Das hat keine rechtliche Relevanz“, betont Rechtsanwalt Schipp.

Kranke Mitarbeiter müssen keine Aufgaben übernehmen

Hat der Chef zu arbeits­platz­bezogenen Belangen Fragen, muss ein kranker Mitarbeiter das im Normalfall nicht beantworten. Es gebe aber Neben­pflichten im Arbeits­verhältnis - „vor einer nicht plausiblen Verweigerungs­haltung ist also abzuraten“, meint der Fachanwalt.

Rechtsanwalt Schipp nennt ein Beispiel: So könne sich der Vorgesetzte etwa nach dem Computer­pass­wort eines Mitarbeiters erkundigen, wenn dieser krank ist, damit die Arbeit weitergehen kann - solange sicher­gestellt ist, dass dieser nach der Rückkehr sein Passwort wieder ändern kann. „Richtige Arbeits­aufgaben müssen erkrankte Arbeit­nehmer von zu Hause aus aber nicht erledigen“, stellt der Fachanwalt klar.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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