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Arbeitsrecht | 20.11.2018

Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung

Krank­meldung: Drei-Tage-Frist bezieht sich auf Kalender­tage

Der Arbeit­nehmer ist verpflichtet die Arbeits­unfähigkeit den Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen

Arbeit­nehmer müssen in der Regel am dritten Tag nach einer Krank­meldung ein ärztliches Attest bei ihrem Arbeitgeber einreichen. Für diese Frist zählen allerdings nicht die verstrichenen Arbeitstage, sondern die Kalender­tage. Darauf weist der Rechts­schutz des Deutschen Gewerkschafts­bunds (DGB) hin.

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Krankmeldung 3-Tage Frist – auch Wochenende zählt

Konkret heißt das laut DGB Rechts­schutz: Wer an einem Freitag krank wird und zu Hause bleibt, muss spätestens am Montag darauf eine Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung vom Arzt beim Arbeitgeber vorlegen.

Arbeitgeber kann ab dem ersten Tag Attest fordern

Ein Arbeitgeber kann jedoch abweichend von dieser Regelung auch verlangen, dass Mitarbeiter bereits ab dem ersten Krankheits­tag ein solches Attest vorlegen - zum Beispiel dann, wenn das im Arbeits-oder Tarif­vertrag oder in einer Betriebs­vereinbarung so geregelt ist.

Krankmeldung dem Arbeitgeber umgehend mitteilen

Unabhängig von einem ärztlichen Attest müssen Angestellte ihrem Arbeitgeber bei einer Erkrankung so schnell wie möglich mitteilen, dass und für wie lange sie voraussichtlich ausfallen werden.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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