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Arbeitsrecht | 22.11.2021

Video-Krank­schreibung

Krank­schreibung per Video­sprech­stunde wird flexibler

Krank­schreibung soll auch für in der Praxis unbekannte Patienten möglich werden

Wer sich krank fühlt, muss für eine AU-Be­scheinigung nicht immer persönlich in der Arztpraxis vorstellig werden. Die Möglichkeiten für eine Krank­schreibung per Video sind nun ausgeweitet worden.

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Krank­schreibungen per Video­sprech­stunde sind künftig für bis zu drei Kalender­tage auch dann möglich, wenn man noch kein bekannter Patient in der Arztpraxis ist. Das hat der Gemeinsame Bundes­ausschuss (G-BA) von Ärzten, Kranken­kassen und Kliniken beschlossen. Dieser Beschluss muss noch vom Gesundheits­ministerium geprüft werden. Wird er nicht beanstandet, tritt er in einigen Wochen mit der Veröffentlichung im Bundes­anzeiger in Kraft.

Bisherige Voraussetzungen für die Krankschreibung

Bisher können Ärztinnen und Ärzte Versicherte nur dann per Video krank­schreiben, wenn diese in der Praxis schon bekannt sind - dann allerdings sogar für bis zu sieben Kalender­tage.

Diese Einschränkungen gelten

Generell zu beachten ist: Eine Folgekrank­schreibung per Video­sprech­stunde ist nur dann möglich, wenn die vorherige, erstmalige Krank­schreibung nach einer persönlichen Untersuchung in der Praxis erfolgt ist.

Versicherte haben außerdem keinen generellen Anspruch auf eine Video-Krank­schreibung. Sie können nicht darauf pochen, wenn zum Beispiel die Medizinerin oder der Mediziner wegen der beschriebenen Symptome auf eine Untersuchung in der Praxis besteht.

Telefonische Krankschreibung bis 31. Dezember

Vom neuen Beschluss unabhängig gilt vorerst noch bis 31. Dezember 2021 die Corona-Sonder­regelung zur telefonischen Krank­schreibung: Bei leichten Erkältungs­beschwerden kann man sich auf diesem Weg ohne Besuch in der Arztpraxis bis zu sieben Kalender­tage krank­schreiben lassen. So eine Krank­schreibung kann einmalig telefonisch für weitere sieben Kalender­tage verlängert werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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