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Arbeitsrecht | 06.05.2021

Arbeits­zeugnis

Kündigung: Wann ist das Arbeits­zeugnis fällig?

Arbeits­zeugnis muss am letzten Arbeitstag vorliegen

Wer ein Arbeits­verhältnis kündigt, sollte rechtzeitig ein qualifiziertes Arbeits­zeugnis kümmern. Das müssen Arbeitgeber dann auch ausstellen - und dürfen dabei nicht ewig trödeln.

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Wer einen Job verlässt, hat Anspruch auf ein Arbeits­zeugnis vom Arbeitgeber. Auf Verlangen des Arbeit­nehmers muss das dann auch mit Beendigung des Arbeits­verhältnisses vorliegen, also am letzten Arbeitstag. Das erklärt die Rechts­beraterin Britta Clausen im Magazin der Arbeitnehmer­kammer Bremen (Ausgabe Mai/Juni 2021).

Zwischenzeugnis nur bei berechtigten Interesse

Ein Zwischen­zeugnis hingegen bekommen Beschäftigte nur dann, wenn ein berechtigtes Interesse besteht. Das kann der Rechts­beraterin zufolge zum Beispiel der Fall sein, wenn sich die eigenen Aufgaben verändern, der Vorgesetzte wechselt oder Beschäftigte in Elternzeit gehen.

Zeugnis mit Bewertung benötigt ein qualifiziertes Zeugnis

Wer im Zeugnis auch eine Bewertung erwartet, muss beim Arbeitgeber ein qualifiziertes Zeugnis verlangen. Im Gegensatz zu einem einfachen Zeugnis erhält es etwa auch Leistungs- und Verhaltens­beurteilungen und Angaben zur Qualifikation, heißt es in dem Beitrag.

Das Arbeits­zeugnis muss dabei immer wahr, wohlwollend sowie klar und vollständig formuliert sein, erklärt die Expertin weiter. Die Urkunde darf ausscheidende Beschäftigte zudem nicht an ihrem beruflichen Fortkommen hindern.

Anspruch auf Berichtigung bei Falschangaben

Wer im Zeugnis falsche Angaben entdeckt, hat einen Anspruch, diese berichtigen lassen. Gegen ein schlechte Beurteilung können Beschäftigte vor dem Arbeits­gericht vorgehen. Wer eine Bewertung besser als „befriedigend“ erreichen möchte, muss der Juristin zufolge vor dem Arbeits­gericht seine bessere Leistung beweisen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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