wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Mietrecht | 20.02.2018

Kündigung

Kündigung des Miet­vertrags: Für Mieter und Vermieter gelten unter­schiedliche Fristen

Vermieter muss grund­sätzlich gesetzlichen Kündigungs­fristen beachten

Wollen Mieter oder Vermieter das unbefristete Miet­verhältnis beenden und kündigen, gelten unter­schiedliche Regelungen. Mieter können ohne Angabe von Gründen kündigen. Vermieter dagegen müssen sich auf einen Kündigungs­grund berufen können.

Werbung

Nach dem Gesetz kommt eine Kündigung durch den Vermieter nur in Betracht bei Vertragsv­erletzungen des Mieters, bei Eigenbedarf oder wenn der Vermieter durch die Fortsetzung des Miet­verhältnisses an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung seines Hauses oder seiner Wohnung gehindert ist.

Mieter können mit Frist von drei Monaten kündigen

Auch bei den Kündigungs­fristen gelten für Mieter und Vermieter unter­schiedliche Regelungen. Mieter können einen unbefristeten Mietvertrag immer mit einer Kündigungs­frist von drei Monaten kündigen. Auf die Wohndauer kommt es nicht an.

Gestaffelte Kündigungsfristen für Vermieter

Für Vermieter dagegen gelten gestaffelte Kündigungs­fristen. Bis zu einer Mietdauer von fünf Jahren können auch Vermieter, wenn sie einen Kündigungs­grund haben, mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Dauert das Miet­verhältnis länger als fünf Jahre, beträgt ihre Kündigungs­frist sechs Monate, und wohnt der Mieter schon länger als acht Jahre in der Wohnung, gilt eine Kündigungs­frist von neun Monaten.

Für Vermieter kann auch zwölfmonatige Kündigungsfrist gelten

In alten, bis Herbst 2001 abgeschlossenen Miet­verträgen steht oft, dass nach zehn Jahren Mietzeit eine zwölf­monatige Kündigungs­frist durch den Vermieter einzuhalten ist. Diese Regelung ist auch heute noch wirksam. Der Vermieter muss sich an diese vertragliche Regelung halten, er kann dann nur mit einer Frist von zwölf Monaten kündigen. Mieter dagegen können auch bei derartigen Alt-Miet­verträgen immer mit einer Frist von drei Monaten kündigen.

Günstigere Kündigungsfristen für Mieter über Regelung im Mietvertrag möglich

Allerdings kann der Mietvertrag für Mieter günstigere Kündigungs­fristen enthalten, als im Gesetz vorgegeben wird. Ist im Vertrag für den Mieter eine einmonatige oder sogar vierzehn­tägige Kündigungs­frist vereinbart, kann der Mieter mit dieser kurzen Frist kündigen. Umgekehrt gilt das aber nicht. Der Vermieter muss die gesetzlichen Kündigungs­fristen beachten, sie können per Mietvertrag nicht zu seinen Gunsten verkürzt werden.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/kg
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#5110

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d5110
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!