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Bankrecht und Verbraucherrecht | 27.05.2019

Grundschuld

Löschen oder nicht: Wann das Löschen der Grundschuld sinnvoll ist

Löschung der Grundschuld hängt von Abwägung zwischen Ersparnis und Sicherheit ab

Banken sichern sich bei Immobilien­krediten ab. Sind Haus oder Eigentums­wohnung abbezahlt, können Verbraucher die Grundschuld aber löschen lassen. Die Entscheidung sollten sie abwägen.

Vor dem Verkauf einer Immobilie kann es sinnvoll sein, eine Grundschuld aus dem Grundbuch löschen zu lassen. Für manche Interessenten sei der lastenfreie Kauf attraktiver, erklärt David Riechmann von der Verbraucher­zentrale Nordrhein-Westfalen.

Nach Tilgung der Darlehen kann Grundschuld gelöscht werden

Die Grundschuld dient der Bank als Sicherheit für den Immobilien­kredit und gibt dem Geld­institut das Recht zu einer Zwangs­versteigerung, falls der Schuldner die Raten nicht zahlt. Ist der Kredit getilgt, kann sie gelöscht werden - schließlich hat sie ihre Sicherungs­funktion erfüllt.

Löschung der Grundschuld nicht immer notwendig

Nötig ist das nicht immer. Das Austragen kostet Geld. Und: „Eine Grundschuld ist im Grundbuch als solche nicht schädlich“, schildert David Riechmann. Unnötig sei das Löschen zum Beispiel, wenn der Kredit zwar abbezahlt ist, man aber für eine größere Renovierung erneut Geld von der Bank leihen möchte. Zumindest dann, wenn man die ursprüng­liche Grundschuld dafür nicht erhöhen muss, erläutert der Experte.

Weitere Alternativen zur Löschung

Ein weiteres Szenario ist die Anschluss­finanzierung eines laufenden Darlehens. Da macht es aus Sicht des Verbraucher­schützers mehr Sinn, die vorhandene Grundschuld zu übertragen, als sie zu löschen und dann zugunsten der neuen Bank eine neue Grundschuld eintragen zu lassen.

Grundschuld-Löschungsbewilligung muss beurkundet werden

Die Löschung der Grundschuld laufe über das Grund­buchamt, führt David Riechmann aus. Man braucht eine Löschungs­bewilligung des ein­getragenen Gläubigers in notarieller Form und von den ein­getragenen Eigentümern notariell beglaubigte Löschungs­zustimmungen. Diese Unterlagen reicht man selbst oder der Notar bei dem Amt ein. Dort wird der Antrag geprüft und die Grundschuld schließlich gelöscht.

Grundschuld-Löschung verursacht Kosten

Was kostet das? Die Gebühren beim Grund­buchamt hängen vom Wert der Grundschuld ab, erklärt David Riechmann. Beim Notar kommt es darauf an, ob man sich lediglich die Unter­schriften auf einen bereits vorliegenden Löschungs­antrag beglaubigen lässt. Das koste weniger, als wenn der Notar den Antrag erstellt und mit dem Grund­buchamt korrespondiert. Insgesamt können schnell mehrere Hundert Euro anfallen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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